Wissen ist, was wir dazu erklären und das hat teils gravierende und nicht immer gesunde Folgen, sowohl im Vorgehen, wie in seiner versuchten Nutzung. Hier einmal ein paar Erhellungen zu einem unterschätzten Thema/Begriff.

Wissen kann nur sinnvoll generiert, verstanden oder genutzt werden, wenn ein Bewusstsein für den Begriff vorhanden ist.
„Wissen“ ist die Basis aller menschlichen Unternehmungen, Selbsteinschätzungen und Werteformulierungen.
„Wissen“, das in seiner Behauptung auf formulierten Erkenntnissen beruht, hat üblich bessere Chancen sich durchzusetzen, als solches, das „nur“ intuitiv begründet wird, egal ob es situativen Wert hat und in Charts „aufbereitet“ wird. Glaube wird oft unberechtigt mit Gläubigkeit gleichgesetzt und damit diskreditiert.
Was wir „Wissen“ nennen, hat fast immer Gefühlsfolgen. Wenn wir uns ent-wickeln, passiert dies in einem zunehmenden bewusster Werden für die Gefühlskomponenten in Begriffen und eine Emanzipation von ihren „automatisierten“ Einflüssen. „Die Welt“ wird transparenter. Sie bekommt eine verarbeitbare Tiefe und mit dieser völlig unmystischen Reifung, wir selbst unsere erste wirkliche Hoheit über unsere Wahrnehmung, Denken und Selbst.
„Wissen“ hat immer Folgen. Wir Menschen schufen mit schrittweisem Zuwachs an unseren Wissensformulierungen nicht nur einfache Bezeichnungen für Alltagsgegenstände, sondern auch Wertevorstellungen mit allumfassenden Einfluss auf unsere Welt-, Selbst- und Fremdwahrnehmung.Auch „Werte“ beinhalten komplexe Basisvorstellungen, haben Wissensunterfütterungen. Wer Begriffe/Wissensvorstellungen wirklich zu handhaben versteht, kann Begriffsimperialismus betreiben, ähnlich oder besser noch, als die eigentlich recht alltag abgewandten Wissen-Schaffenden-Schaften.
Wissen Schaffung Umgebungen
Wissen Schaffung Umgebungen

Wissen, seine Generation, Wirkungen und Gefahren ist ein Kernthema der Wissensaktivierung.