Nachdenken oder „Gefühlsdenken“?
Das Märchen von der „Emotionalen Intelligenz“

System + Sprache = Mensch .. + Erziehung = Persönlichkeit

Was und wie Jemandes „Persönlichkeit“ sei, wird durch die Wahrnehmung von seinen Gegenübern, seiner Umgebung, für ein Individuum festgestellt und basiert stark auf dessen gezeigten Gefühlsregungen und -darstellungen.

„Gefühle“ oder „Emotionen“ sind meist hochkomplexe und vordefinierte biologische Erregungszustände die beim Auftreten von Potentialdifferenzen gegenüber erwarteten Zuständen, als Reizantworten auf internen und externen sensorischen Input (neutral „Empfindungen“), instantiiert werden. Diese tägliche Form der normaler Entscheidungsfindung nach antrainierten Gefühle-Mustern, die nur da durch funktionsorientiert angelegte Ausbildungen unterbrochen wird, wo Gefühlsentscheidungen gesellschaftlich/wirtschaftlich relevante Vorgänge verzerren würden, macht normale Menschen zu leicht beeinflussbaren Response Automaten mit kulturabhängig unterschiedlich ausgeführten und abführenden „Trash“-Bedürfnissen, ohne dass ihnen dies geläufig wird. Mit echter Intelligenz i. S. gehobenen Wahrnehmungs- und Zusammenhangsverständnisses, sowie resultierend verbesserter Urteilskraft, respektivem gehobenen Vernunftgebrauch im ent-täuschteren und ent-wickelteren Denken hat dies nichts gemein.