SchlagwortDenken

Lebensfragen und Anderes

Alltagsdenken und mehr

Aktualisierung und Vielfalt

Leben, Denken, Wissen, Erkenntnis, Realitaet – Denk-Karten


Wochenend-Imaginations- / #Denkübung

Nehmen Sie einmal für ein paar Minuten einen zentralen #Begriff aus dem Denken und fühlen / denken Sie dann nach, was sich ändert.

Heute: #Leben

Was passiert dann? Was ist, wenn die Bezeichnung für Ihr #Dasein fehlt? Ändert das Irgendetwas? Werden dann ein paar Dinge plötzlich klarer?

Viel #Erkenntnis und #Spaß dabei gewünscht!


Literaturempfehlungen aus meiner Praxis

Wem die neueste Managementbibel, FH-Guru-Ergüsse, „agiles“ Modern Talking und Gähnen anregende Solutionproviderartikel zu Digitalisierungsfragen zu den Augen und Ohren herauskommen, für den habe ich hier auszugsweise mehrwertige Literaturempfehlungen für meine persönliche Entwicklung interessierten Klienten zusammengestellt (für diese natürlich kein Lesezwang, da Themen und Inhalte von mir im Rahmen meiner mental-development Maßnahmen sauber aufbereitet und Sinn spendend verknüpft vermittelt werden, denn während Lernen für hochleistenden Kopf sicher normal ist, wer mag schon wieder büffeln zu sollen?).

Die Werke haben durch die Bank erhellenden, sprachbereinigenden und zuträglich aufklärenden Charakter, indem sie Zugang zu unseren denkerischen Basisbegriffen gewähren und nicht den xten unseriösen Aufguss zu „Semi-Neurothemen“ und Digitalisierungs- und anderen Ängsten bieten. Besonders empfehlenswert ist mir die 5., während mancher die 10. favorisieren mag. Sehr erhellend für Alle, die nach einer verständlichen Einführung in philosophische Gefilde suchen, ist gleich die 1..

  1. Radikaler Konstruktivismus: Ideen, Ergebnisse, Probleme (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) Taschenbuch – 25. Februar 1997 von Ernst von Glasersfeld (Autor), Siegfried J. Schmidt (Vorwort), Wolfram Karl Köck (Übersetzer), Taschenbuch: 376 Seiten,

Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 8 (25. Februar 1997), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3518289268, ISBN-13: 978-3518289266

2. Gesellschaftstheorie und Kulturkritik (edition suhrkamp), Taschenbuch – 1975 von Theodor W. Adorno, Taschenbuch: 178 Seiten,

Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 10 (1975), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3518107720, ISBN-13: 978-3518107720

3. Diskurs und Wahrheit: Die Problematisierung der Parrhesia. Berkeley-Vorlesungen 1983 Taschenbuch – 1. Januar 2008, von James Pearson (Herausgeber),  Michel Foucault (Autor),   Mira Köller (Übersetzer), Taschenbuch: 192 Seiten,

Verlag: Merve (1. Januar 2008), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3883961299, ISBN-13: 978-3883961293

4. Was ist Soziologie?: Grundfragen der Soziologie Taschenbuch – 16. Januar 2009,

von Dieter Claessens (Herausgeber), Norbert Elias (Autor), Taschenbuch: 208 Seiten,

Verlag: Beltz Juventa; Auflage: 11 (16. Januar 2009), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3779901021, ISBN-13: 978-3779901020

5. Dieses wahre innere Afrika: Texte zur Entdeckung des Unbewußten vor Freud Taschenbuch – 1. Februar 2005, von Ludger Lütkehaus (Autor), Taschenbuch: 254 Seiten

Verlag: Psychosozial-Verlag; Auflage: 1 (1. Februar 2005)

Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3898063976, ISBN-13: 978-3898063975

6. Die Entdeckung des Chaos: Eine Reise durch die Chaos-Theorie Gebundene Ausgabe – 1. Januar 1990 von John Briggs (Autor), F. David Peat (Autor), Peter Kafka (Mitarbeiter), Carl Carius (Übersetzer), Gebundene Ausgabe: 332 Seiten

Verlag: Carl Hanser; Auflage: DEA, (1. Januar 1990)

Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3446159665, ISBN-13: 978-3446159662

7. Max Weber – Wissenschaft als Beruf Taschenbuch – 1995,

Taschenbuch, Verlag: Stuttgart : Reclam, (1995)

Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3150093880, ISBN-13: 978-3150093887

8. Politik als Beruf Taschenbuch – 20. Februar 2015

von Max Weber (Autor), Taschenbuch: 56 Seiten,

Verlag: Hofenberg (20. Februar 2015)

Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3843030367, ISBN-13: 978-3843030366

9. Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand Taschenbuch – 1986

von David Hume (Autor), Herbert Herring (Übersetzer), Taschenbuch: 216 Seiten,

Verlag: Reclam (1986)

Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3150054893, ISBN-13: 978-3150054895

10. Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren: oder Anleitung zum subversiven Denken von Hubert Schleichert (7. Oktober 2004) Taschenbuch, Taschenbuch: 196 Seiten,

Verlag: C.H.Beck; Auflage: 7 (24. Oktober 2011)

Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3406583784, ISBN-13: 978-3406583780

11. Klassische chinesische Philosophie: Eine Einführung Broschiert – Januar 2009

von Hubert Schleichert  (Autor), Heiner Roetz,Broschiert: 384 Seiten,

Verlag: Klostermann, Vittorio; Auflage: 3., neu bearb. Aufl. (Januar 2009)

Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3465040643, ISBN-13: 978-3465040644

12. Psychiatrie fast: 6 h Crashkurs Broschiert – 23. Januar 2015

von Tom Bschor (Autor), Steffen Grüner (Autor), Broschiert: 179 Seiten,

Verlag: Börm Bruckmeier; Auflage: 4 (23. Januar 2015)

Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3898625575, ISBN-13: 978-3898625579

13. Werke in 20 Bänden mit Registerband: 3: Phänomenologie des Geistes (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) Taschenbuch – 24. März 1986, Taschenbuch: 600 Seiten,

Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 13 (24. März 1986)

Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3518282034, ISBN-13: 978-3518282038

14. Werkausgabe in 12 Bänden: III/IV: Kritik der reinen Vernunft (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) Taschenbuch – 13. April 1974

von Wilhelm Weischedel (Herausgeber, Nachwort), Immanuel Kant (Autor),Taschenbuch: 744 Seiten,

Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 20 (13. April 1974)

Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3518276557, ISBN-13: 978-3518276556

15. Analyse und Metaphysik Taschenbuch – 1994

von Peter Fr. Strawson (Autor, analytischer Philosoph), Taschenbuch,

Verlag: Dtv (1994)

Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3423046155, ISBN-13: 978-3423046152

16, Psychologie des Seins: Ein Entwurf Broschiert – 1994

von Abraham A Maslow (Autor), Paul Kruntorad (Übersetzer),

Broschiert: 243 Seiten,

Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 5., Aufl. (1994)

Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3596421950, ISBN-13: 978-3596421954

17. Begründen und Begreifen: Eine Einführung in den Inferentialismus (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) Taschenbuch – 23. Mai 2004

von Robert B. Brandom (Autor), Eva Gilmer (Übersetzer),

Taschenbuch: 264 Seiten,

Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 1 (23. Mai 2004)

Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3518292897, ISBN-13: 978-3518292891

und noch die Werke von:

Myamoto Musashi – The book of five rings

Sun Tsu – Die Kunst des Krieges

Psychotherapien:

Abraham A. Maslow – Psychologie des Seins

C.R. Rogers – Werke zur Gesprächspsychotherapie

Hilarion Petzold – Integrative Psychologie

A. v. Schlippe / Schweitzer – Handbuch der systemischen Therapie

… und natürlich die Lektüre von Freud, Adler und Jung

Soziologie / Pädagogik:

Piaget – Schriften

M. Merleau – Ponty – Schriften

R. Minnameier – div. Veröffentlichungen

Philosophie:

Aristoteles – Nikomachische Ethik

Husserls Phänomenologie

Nietzsche – Schriften

Ludwig Wittgenstein, der späte – Schriften

Michel Foucault – Archäologie des Wissens; Diskurs und Wahrheit

R. Rorty – Schriften

A. N. Whitehead – Abenteuer der Ideen

P.M.S. Hacker – Wittgenstein im Kontext der analytischen Philosophie

P. Bieri – Texte zur Bildung

W. Deppert – Schriften zur Wissenschaftstheorie und Ethik

Michael Pauen

Peter Bieri

T. W. Adorno und Max Horkheimer – Dialektik der Aufklärung

und zuletzt, aber nicht als das Letzte ;), kann ich für anspruchsvolle Entwicklungsinteressierte und Menschen die nüchterne Antworten vertragen können, das Fachbuch zur Wissensaktivierungsmethode empfehlen: Wissensaktivierung – Neue Denkwege, ISBN 978-3-7431-9342-0 (Nicht zu empfehlen für Religionsgläubige!)

Einige Gedanken zum „Wissen“ Thema

Wissen ist, was wir dazu erklären und das hat teils gravierende und nicht immer gesunde Folgen, sowohl im Vorgehen, wie in seiner versuchten Nutzung. Hier einmal ein paar Erhellungen zu einem unterschätzten Thema/Begriff.

Wissen kann nur sinnvoll generiert, verstanden oder genutzt werden, wenn ein Bewusstsein für den Begriff vorhanden ist.
„Wissen“ ist die Basis aller menschlichen Unternehmungen, Selbsteinschätzungen und Werteformulierungen.
„Wissen“, das in seiner Behauptung auf formulierten Erkenntnissen beruht, hat üblich bessere Chancen sich durchzusetzen, als solches, das „nur“ intuitiv begründet wird, egal ob es situativen Wert hat und in Charts „aufbereitet“ wird. Glaube wird oft unberechtigt mit Gläubigkeit gleichgesetzt und damit diskreditiert.
Was wir „Wissen“ nennen, hat fast immer Gefühlsfolgen. Wenn wir uns ent-wickeln, passiert dies in einem zunehmenden bewusster Werden für die Gefühlskomponenten in Begriffen und eine Emanzipation von ihren „automatisierten“ Einflüssen. „Die Welt“ wird transparenter. Sie bekommt eine verarbeitbare Tiefe und mit dieser völlig unmystischen Reifung, wir selbst unsere erste wirkliche Hoheit über unsere Wahrnehmung, Denken und Selbst.
„Wissen“ hat immer Folgen. Wir Menschen schufen mit schrittweisem Zuwachs an unseren Wissensformulierungen nicht nur einfache Bezeichnungen für Alltagsgegenstände, sondern auch Wertevorstellungen mit allumfassenden Einfluss auf unsere Welt-, Selbst- und Fremdwahrnehmung.Auch „Werte“ beinhalten komplexe Basisvorstellungen, haben Wissensunterfütterungen. Wer Begriffe/Wissensvorstellungen wirklich zu handhaben versteht, kann Begriffsimperialismus betreiben, ähnlich oder besser noch, als die eigentlich recht alltag abgewandten Wissen-Schaffenden-Schaften.
Wissen Schaffung Umgebungen
Wissen Schaffung Umgebungen

Wissen, seine Generation, Wirkungen und Gefahren ist ein Kernthema der Wissensaktivierung.

Die neuesten Denken-Karten, (all-)gemeinen Realitäten und ein Stilstatement

Intelligenzlevel haben Folgen. Je hoeher, desto bessere. - Warum nicht aufstocken?
Verwobenes Triplet zu Intelligenz und Denken Folgen

Eine alte Wahrheit sagt, dass sich kaum eine gegebene „Realität“ oder Jemand(es Denken) aendern wird, wenn es nicht zuvor ausreichend wehtat. Durchaus verstaendlich, da jede Aenderung gedachter Realitaet oder von Denk(wegen) ganz neutral betrachtet Energie verlangt und der Mensch, ebenfalls voellig neutral gesehen, ein ebenso Energieeffizienz orientiertes Tier ist, wie alle Anderen und seine individuelle Ausführung gelebter Homoestase liebt. Dumm nur, dass heutzutage Homeostase oft sehr falsch als Ausgeglichenheit verstanden wird, während sie real nur zu häufig einem sich Ergeben gleicht.

Was Mensch aber vom Tierreich unterscheidet, ist grade sein Intellekt. Und wird der ausreichend angeregt/gereizt kann er dazu gebracht werden, sich über das gesellschaftlich Uebliche/mindest Geforderte hinaus weiter en-twickeln, ent-täuschen und in seinem angelegten Potential weitmoeglichst ent-falten zu wollen.

Genau aus diesem Grund und weil meine Entwicklungsmethode eben nicht fuer den im Durchschnitt verharren wollenden NormmenschTypus geschaffen wurde, kann ich nicht kuschelkonform und unbegruendet lobend werben, wie dies sonst so ueblich ist, denn wie sollen schon erfolgreichere Koepfe mit noch, von ihnen ungeahnt, aufschließbarem Potential verstehen, dass ich nicht die xten daempfenden neuen Gefühlsroutinen bedienenden Rezepte anbiete, sondern konkrete nuechterne Erweiterung versprechen kann?

Als ich noch HR Umgebungen anrief, um meine Methode fuer ihre propagierten high potential Entwicklungen vorzustellen, wurde ich gerne mal beschieden, dass man keine allgemein besser tickenden Koepfe wolle, sondern nur in spezifischen Funktionen besser Erfuellende (wenigstens ehrlich) oder ich wurde durchaus interessiert gefragt, was ein bessere Intelligenz denn bringen solle, wonach mir anfänglich wiederkehrend die Luft wegblieb, da ich nicht wusste, wo ich in einer Aufzählung der Vorteile beginnen sollte.

Damals, wie heute, ist die einfachste Antwort, dass eine hoehere Form von Selbstverfuegungsfaehigkeit aus verbesserter Intelligenzleistung eigentlich automatisch, gewissermaßen als Abfallprodukt, saemtliche in Coachingangeboten, Mentoringbemuehungen und anderen Maßnahmen angepriesenen Ergebnisse mit sich bringt und so nachhaltig ist, dass man kuenftig erheblich an den Ausgaben fuer uebliche, gering wirkende verfuegbare „Entwicklungsmaßnahmen“ sparen kann.

Die vorhandene Intelligenz, daraus folgendes Denken persoenlicher Realität und der mentale Status haben umfassenden Einfluss auf die koerperliche Gesundheit, auf die Orientierungsfähigkeit, den Erfolg im Umgang mit gedachtem Wissen, auf die persönliche Kritikfähigkeit, Szenarioeditierungsfertigkeit, Resilienz, Ambiguitaetstoleranz, Aktualisierungstendenzen, Souveraenitaet/Sonoritaet, Charisma, Verstandesnutzung in strukturierten Tasks, Vernunftausprägung, Genderidentifikation, Ueberblickswahrung, Auftreten, Informationsbestimmung, -verarbeitung, -nutzung und -produktion und extrem Vieles mehr, wenn ………….. man entsprechend angelegte Koepfe wirklich zu aktivieren weiß. Um nicht die Website www.mental-enhancement.de hier neu aufzulegen, ein kleiner Verweis darauf.

Aber wenn auf eine solche, wirklich mal wirksame und im gehobenen Segment lueckenschließende Methode aufmerksam gemacht werden soll, wird eben nichts mit nur knuffigen Bildchen und Fotos vo Kostuem und Anzug tragenden, jauchzenden Legospielern und Post It Klebern erreicht, da solches keine Differenzierung fuer moegliche Abnehmer ermoeglicht.

Daher gehe ich mit meinen Denkkarten den Weg einer gewissen In-Famie.

Die echte, reale Welt ist nicht kuschelig und eine Wissensaktivierung ist die einzige nuechterne und wirksame Vorbereitung, die es modern gibt, will man sich und Welt dauerhaft erfolgreich und gesund bleibend, bewaeltigen.


„Postkarten“ zu Denken, Klugheit, Weisheit, Kritik und Horizonten

Denkkünstler, gesucht?
Denkkünstler, gesucht?
Bibliophob oder bibliophilosophisch?
Bibliophob oder bibliophilosophisch?
Fertig eingerichtet.
Fertig eingerichtet.
Geistloser, farbloser Verstand
Geistloser, farbloser Verstand
geistige Horizonte und Speicherplatzfragen
geistige Horizonte und Speicherplatzfragen
dumme Kluge
dumme Kluge
Rezeptedenken ist unklug
Rezeptedenken ist unklug
meaningful reasoning
meaningful reasoning
Gedachte Realitaet
Gedachte Realitaet
Worte sind Jedens Denkgrundlage
Worte sind Jedens Denkgrundlage
Normenmenschen und Wahrheiten
Gefahren von Goldstandards
Gedaechtnis, Tatsachen oder Verstand?
Gedaechtnis, Tatsachen oder Verstand?
Aphorismen, Heuristiken oder doch lieber Denken?
Reflektionsverlustsursachen und -folgen
Einstein Problemloesungssatz
Einstein Problemloesungssatz
Descartes Anwendungstipp
Descartes Anwendungstipp
Gefuehle und Nachdenken
Gefuehle und Nachdenkeneinfluesse
Denksaetze
Denksaetze
Denk Dir nur.
Schwere Denkkunst
Entwicklungsgebremste
Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht weiterentwickeln?
Arbeitssamkeit als Gescheitheitsersatz?
Ist Arbeitssamkeit real ein Gescheitheitsersatz?
Klug?
Wenn die Kluegeren nachgeben, regieren Dummkoepfe die Welt.
Fittes oder Schlabberhirn?
Ungeübte Hirne sind gesundheitsschädlich.
Kein altersbedingter Klugheitsautomatismus vorhanden.
Klugheit ist nicht altersabhängig.
Der Wert von Kritikfaehigkeit
Nur GEKONNTES Zweifeln verhilft zur Freiheit.
Klugheit schlägt Gelehrtheit
Kein Gelehrtheits-/Klugheitsautomatismus vorhanden.
Horizonte
Horizonte

Sprüche Seite aus der WA Praxis

Sprüchefabrik

Auf Wunsch vieler Klienten, hier einige meiner Sprüche und Textschnippsel für und zu so mancher Denke, manchen Umständen und Vorstellungen, oft nüchtern, teils (v)erwirrend, auch mal despektierlich:


Anerkennung nährt den Menschen und seine Unternehmungen, will gegossen, gehegt und befeuert werden. Pflanze oder Flamme?


Anerkennung ist ein dualistisches Ding, man muss es sich zumeist zuerst geben, um es auch von Anderen bekommen zu können.


Dummheit ist immer Maß Abstandes des aktuellen, gegenüber dem möglichen Entwicklungsstand einer Person.


Was heißt wohl „Überleben der Bestangepassten“ für Gesellschaften von Dummen?


Qualität hat sich nie von selbst durchgesetzt, schließlich ist sie kein Akteur. Massenträgheit besteht hingegen aus Akteuren.


Es gab noch nie Götter, doch lange schon Priester, die das Gegenteil behaupteten.


Die Idee des (Bescheid-)Wissens verhärtet umfangreich das individuelle Potential zur eigenen Urteilsbildung und Selbstkreation von stimmiger Erkenntnis.


Rein garnichts kann wiederholt werden – nur Selbstähnlichkeiten behauptet.


Geschichtsschreibungen spiegeln nicht die „realen“ Kausalzusammenhänge behaupteten Geschehens wieder, sondern was darüber gedacht werden soll.


Eine der wichtigsten Leistungen von Erziehungswesen ist es, Höherbegabten Mißtrauen gegenüber der eigenen Kognition einzuflößen.


Bei Höchstbegabten stellt Gläubigkeit einen schwerwiegenden kognitiven Defekt dar.


Wer im Internet lebt, tendiert dazu, aus dem eigenen Mauseloch in die Anderer zu schauen und was er sieht, für die Welt zu halten.


Es ist intelligenter Problemgründe aufzulösen, als Probleme zu lösen.


Wirtschaft = Menschen die Geschäfte machen. Wirtschaftswachstum heißt, dass einige immer mehr Gewinne machen müssen, bis Wachstum überwiegend virtuelle Natur bekommt. Realität halt.


Früher blickten die Schafe auf … heute regieren sie sich.


Jede Intuition ist nur so funktionsfähig, wie die in ihr zum Tragen kommenden kognitiven Konzepte gut sind.


Begriff „Problem“ durch „Aufgabe“ ersetzen – Übung


Wen anstelle von Menschen nur Idole/Ideale erfüllen, der endet meist leer. Menschen bringen Leben, Idole/Ideale halten davon ab.


Der 6te Sinn, ist die, zwar sprachliche bespeiste, aber nonlineare Intuition, sie hat extremen Einfluss auf unsere Erkenntnisfähigkeit. Man kann sie bereinigen, entwickeln und trainieren, heißt, sie zu einem förderlichen Instrument machen.


Die Bestimmung von Null referenziert immer auf die Abwesenheit einer gedacht möglichen Anwesenheit. Wer also nichts erwartet, findet auch keine Nullstelle.


Mit Erwerb von Top Level Wesens-Bildung (Erkenntnisfähigkeit und Urteilskraft) verliert sich die Unschuld (Naivität). Durchschnitt riecht und fürchtet dies.


Es ist allemal leichter Wissen zu übernehmen, als es zu bilden. „Bildung“, die durch unreflektiertes Lesen und Hören geschieht, macht so fett und unbeweglich wie fast food.


Auch wenn es kein „Objekt“ zweimal gibt, kein „Prozess“ zweimal genau gleich abläuft, Selbstähnlichkeit lässt glauben, es gäbe Objekte und Prozesse. Sie ist die Idee aus dem Ergebnis unserer groben Sinne und einer gewissen Dümmlichkeit.


Auch wenn es kein „Ding“ zweimal gibt, kein „Ablauf“ zweimal genau gleich geschieht, Selbstähnlichkeit und Erklärungsnotstände lassen glauben, es gäbe Objekte und Prozesse an sich.


Jedes a priori braucht zu seiner Formulierung ein sprachliches a posteriori.


Ein anderes Wort für Überzeugung ist Wissen. D. h. fehlerhafte Überzeugung = fehlerbehaftetes Wissen. Sowas soll vorkommen.


Wissens- und Wahrheitsüberzeugungen stellen oft so hohe Türschwellen dar, dass wir nicht in Anderer Denkräume eintreten können.


Wissenszuwachs hat immer nur fallweisen Wert. Erkenntnisfähigkeitszuwachs dauerhaften.


Alles Wissen, das wir haben, wurde auch von uns Menschen konstruiert. Dabei gilt, dass sich das inhaltlich vertiefende Wertvollere eher selten durchsetzt, wenn es nicht leicht verdaulich formuliert wird.


Es gibt kein menschlich feststellbares Objekt, das mehr als ein Denkanker wäre.


Der Wert von Wissen ändert sich mit der Umgebung und Zeit. Der Wert von Durchblick ist immer gleich hoch.


Jedes Hirn ist Resonanzboden für innere und äußere Vorkommnisse. Anlage bestimmt die Qualität der Resonanz, erworbene Disziplin ebenfalls.


Um (selbst-)bewusst zu sein, braucht man Bewußtheit seiner selbst und anderer. Denn ohne Gegenüber kann man sich nicht bestimmen.


Vernunft lebt u.a. vom Verstand. Verstand lebt nur allzu oft ohne Vernunft.


Verstand haben Alle und man kann ihn fördern. Vernunft nur wenige und man muss sie diszipliniert hegen.


Gesunden Menschenverstand kann man erwerben, aber nicht kaufen. Wer klug werden will, muss arbeiten … an sich selbst.


Strategieberatung und „Coaching“ werden nur getrennt, weil Ausführende eher selten Kompetenz in beiden Bereichen haben.


Da es „die“ 1 in der „Natur“ nicht zweimal gibt, wird Mathematik immer ein Produkt menschlicher Einbildungskraft bleiben. Aber ein wertvolles.


Können x Wille = Durchsetzungsfähigkeit. Der vorhandene Durchblick bestimmt Erfolg und Nachhaltigkeit von Handlungen.


Worte sind Container für Vorstellungen. Verändert man ihre Referenzierungen, verändert man die entstehende Realität. Ähnlich einer Bearbeitung der Registry, kommen damit teils erhebliche Effekte zustande.


Ohne menschliche Wahrnehmung gäbe es keine Naturkatastrophen und keine Politik. Abschaffen?


Es sprach der Affe zum Tiger. Nein, der fraß ihn lieber.


Sobald Vernunft und Logik Einzug halten, verflüchtigt sich die Not für ethische Konstrukte.


Sein Wissen zu verstehen, sorgt für einen dauerhaften Zuwachs an Überzeugungskraft.


Um Intelligenz zu verstehen, beobachte man rein Dumme. Um reife Klugheit / Weisheit zu verstehen, beobachte man rein Intelligente.


Um manche neue Sichtweise erlangen zu können, ist der Entschluss unabdingbar, alte aufzugeben zu wollen.


Man kann Menschen grob danach scheiden, ob sie Hunger eher im Kopf spüren oder eher im Bauch.


Positiv zu denken, fällt leichter, wenn man es versteht in der Gegenwart zu leben.


Willst Du etwas Gutes, vollbringe es.


Ein Nagel, der seine Form verliert, verliert auch seinen Namen. So ist es bei Allem.


Ehrgefühl beanspruchen unterschiedlos müder und Kleingeist gerne.


Wer keine Herrschaft über sich hat, sucht andere zu beherrschen, um Sicherheit zu erlangen.


Reagieren, agitieren oder agieren?


Vorstellungen haben Alle. Einige bemühen sich sie zu verstehen, wenige reflektieren darauf und was darin liegt. Denken ist meist Gewohnheits- oder Glückssache.


Neugier endet mit sicherheitsversprechenden Scheinantworten. Wissbegier nie.


In Angst antizipieren wir die Möglichkeit künftigen Unglücks. Je weniger Durchblick, umso mehr von ihr.


Nur die Einsicht das alles sein muss, wie es ist, schafft echte Handlungsfähigkeit und Ansätze für Veränderungen zu finden.


Ent-wickelteren Verstand erkennt man am gelingenderen Vernunftgebrauch.


Erst in sauberen Umweltbezug gebrachtes Wissen ist aktiviertes und nutzbares/-bringendes Wissen!


.. komplexerer Verstand tendiert dahin zu glauben auch die Welt und Andere seien komplex, damit wird es kompliziert


.. Deutschland hat die Mediokratie erfolgreich verwirklicht … und nun?


Jede Entscheidung ist letztlich subjektiv … und damit wunschdenkend begründet. Erfolg ist korrelativ gegebener Nüchternheit.


Eine Mein-ung ist ein Glaube, den wir uns an-eignen.


Politik ist Ethikdiskussion mit realen Folgen.


Der Wert von Erfahrung ist äquivalent der Güte ihrer gekonnten Verarbeitung und sukzessiven Verinnerlichung gewonnener Erkenntn


„Wissenschaft“ ist Bezeichnung menschlichen Bemühens um Wahrnehmungs- und Zusammenhangsverständnis.


Intelligenz beruht auf der Qualität von Wahrnehumgs- und Zusammenhangsverständnis, sowie persönlicher Urteilskraft. Intelligenztests messen nur den Lernfolgen abhängigen Fähigkeiten- und Fertigkeitenanteil davon; heißt, eine funktionale Intelligenzzusammenbehauptung von der vermutet wird, das sie größten Nutzen für / Anteil an gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Gelingen hat. Da Ausbildung in und Übung des „Wissens“ hohen Einfluss auf Testergebnisse hat, gibt es entsprechend keine Möglichkeit wirkliche Intelligenz zu messen, die zudem noch von Mutterwitz kantianischen Zuschnitts abhängt und nonlineare Urteilskomponenten hat. Culture free Tests sind nicht realisierbar.


Kennt auch das Sein an sich keine Probleme und Widersprüche, der Mensch begründet sie behauptend durch Anwendung seiner Sprachen und damit formulierter Wünsche.


Nicht Wissen an sich, sondern der Glauben daran Wissen zu haben, bestimmt die menschliche Realität in Gesellschaften  // Nicht etwas zu wissen, sondern zu glauben etwas zu wissen, bestimmt Menschs´ Denke.


Selbstzweifel kommt auf, wenn keine gekonnte Selbstkritik zustande kommt.


Der Kosmos ist voller Licht, doch unser Augensinn kann nur dessen affektive Resonanz in Atmosphären wahrnehmen. Dito Wissen.


Mit wachsender Reflektion unserer Erfahrung verändert sich auch unser Erkennen wie Wollen und Wille.


Genies sind meist sensibel, geistig unterzuckert und dauernd hungrig, weil niemand für gewirkte „Wunder“ zahlen will.


Wer sich im mentalen Raum nicht zu bewegen weiß und es entsprechend nicht goutieren kann, tut dies umso lieber exzessiv im geographischen.


Die Außeneffekte von Hochbegabung und ADS, sind einander so ähnlich wie die von Ataraxie und Autismus.


Gesellschaftliche wirksame Macht ist entweder verliehen (Funktionalität des Inhabers) oder wird durch Persönlichkeitsintensität erlangt. Beides kann methodisch entwickelt werden.


Ausbildung macht funktional, Bildung mündig und unabhängig. Ausbilden können uns andere, bilden jedoch nur wir selbst.


Ein Zeichen unserer Zeit: Es wird viel gewußt und immer noch nur wenig davon verstanden.


Weisheit entsteht, wenn man es versteht sich und Anderen mit zunehmender Vernunft zu begegnen.


Evolution formte unser Hirn und ermöglichte vernunftbegabten Geist, der das Sein im Dasein interpretiert. Machen wir was draus?


Weisheit ist KEINE Altersangelegenheit, auch wenn sie, wenn überhaupt, üblicherweise (zu) spät erworben wird.


„Ich“ ist beobachtbarer Effekt von Systemleistungen. Lernt man seine Wirkgrößen kennen, kann man es kontrollieren und entwickeln.


Gesunden Menschenverstand kann man erwerben, aber nicht kaufen. Wer klug werden will muss arbeiten … an sich selbst.


Das Leben wird nicht schneller. Wir werden nur immer ungeduldiger.


Genie kann man nicht erwerben, Brillanz schon.


Das Maß in dem wir uns bewältigen,bestimmt das Maß unseres möglichen Einflusses auf unsere Umgebung.


Anders? Ok. Außergewöhnlich? Fein. Aber nur bei kommunizierbarem Nutzen wird belohnt! Sprache die Gegenüber nicht erreicht, verpufft …


Denkvorgänge geschehen im Normalen fast nur emotional begründet. Nüchternheit will geübt werden, dann erst entsteht Durchblick.


Charisma speist sich aus Souveränität und Integrität. Das erklärt den Schwund an echten Charismatikern in unserer Gesellschaft.


Alle glauben zu denken, doch nur wenige tun es … und lenken.


Gesellschaften glauben solange, dass rein funktionale Intelligenzbeförderung ausreiche, bis sie am Mangel an gesunder Urteilskraft einzugehen beginnen.


Regelgläubige und Kampfsportler haben gemeinsam, dass sie nur gewinnen können, wenn Alle sich an ihre Regeln halten oder sie Gewalt anwenden dürfen.


Interessanter und informativer als über Außenreize nachzudenken, ist meist die Frage, warum wir manche Reize überhaupt bedenken wollen.


Persönlichkeit? Jeder hat sie, aber kaum jemand ist eine.


Normales Coaching = Taschenlampe im Stadium, Wissensaktivierung = Flutlicht vom Zeppelin darüber


Denken besteht meist im Verarbeiten von emotivem Affekt. Nur Reifen hilft da weiter.


Kinder verstehen mehr als sie wissen. Bei Erwachsenen ist´s umgekehrt.


Lachen ist gesund. Wir sprachen eben über Intelligenz.


Poesie = meist bildgewaltiges Werben um Einfalt


Wer normal sein will, ist es.


Aus explorativem Forschen als Kulturantrieb, wurde semiempirisches, pfründeorientiertes Zitationsgeschehen – phasenstarre Rückkopplung.


Die Immobilienblasen mögen groß sein, die Gesellschaftswissenschaftenblase ist gigantisch.


Schleichende Begriffsveränderungen der letzten Jahrzehnte: Kritikfähigkeit – Vom qualitativen Können, zum quantitativen Aushalten können.


„AArgh. Gehirnsauger!“
„Mach die Glotze aus, Schreibst morgen ne Klausur. Geh Schlafen!“
„AArgh. Gehirnsaugen!“


Was fehlte, schaffte man die Dummheit ab?
– der Begriff des Gegenteils.


Was fehlte, schaffte man das Wetter ab?
– Eine Hoffnungs- und Behauptungsgrundlage.


Was fehlte, schaffte man das Recht ab?
– Unrecht.


Was fehlte, schaffte man Deutsch als Abifach ab?
– … (Punkte)


Was fehlte, schaffte man das „Wissen“ ab?
– Glauben und Gläubigkeit …
und es müsste wieder nachgedacht werden.


Was fehlte, schafft man die Geschichtswissenschaft ab?
– ein anerkanntes Erziehungsinstrument
und die Gefühlsgrundlage für Rechtschaffenheit.


Was fehlte, schaffte man die Psychologie ab?
– Eine Beschäftigungstherapie.


Psychologie produtziert Leute, die den Kaffeesatz der Alltagspsychologie studieren und meinen, sie hätten eine Weltkarte vor sich.


Galaxien werden älter als Hamster. Und?


Zeit ist ein Taktgeber abhängiges Veränderungsempfinden. Nichts wiederholt sich je. Was sagt das über die Zeitidee aus?


Evolution ist, was nach Veränderungen übrig bleibt. Interpretationssache also


Wissenschaftlicher Fortschritt gedeiht in den Lücken, die exploratives Kalkül übrig ließ.


Funktionaler Intelligenz Quotient = FIQ


Religionsspender sind Leute, die Anderen eine Religion spenden.


Vernunftmenschen fürchten die Engstirnigkeit reiner Verstandesdenker. Verstandesdenker fürchten die Realativierungs- und Relationalisierungstendenzen von Vernunftgebrauchern.


Dumme lernen nur von vermuteten Autoritäten, Kluge auch aus dem Verhalten Dummer.


Wer ungemütliches Wissen ablehnt, bleibt unreif.


Erfolg kann nicht wiederholt werden, aber man kann erfolgreich sein.


Das Bessere ist kein Feind des Guten, eher des Normalen, Üblichen und Durchschnittlichen.


Ich vermisse Götter nur dann, wenn ich höre, wie jemand betet „Herr, bitte schmeiß Hirn vom Himmel“ und nichts passiert …


ALLE sprachlich formulierten Schlüsse des Menschen zieht er a posteriori des dafür notwendig Spracherwerbs und diesem inwendigen Meinungen. Mathematik und Logik sind seiner erkenntnistheoretischen Fähigkeit und Vorstellungskraft geschuldete Kunstsprachen, für die selbiges gilt.


Mängelbehaftete Selbst(-wert)-einschätzung führt zu mängelbehafteten Situations- und Fremderwartungseinschätzungen.


Wer nur Übliches tut, bekommt auch Übliches. Besser braucht Besseres.


Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
Konfuzius


Warum Wissensaktivierung (WA)? Worte zum umfassenden (Lebens-) wirtschaftlichen Nutzen

Generelles:

Eine Problematik aus dem heutigen Erbe der annodazumal wohlgemeinten Blockierung bzw. Limitierung von Einsichtsfähigkeit auf niedrigen Kulturleveln, ist, dass eine phasenstarre gesellschaftliche Rückkopplung ausgelöst wurde, von der auch die heutigen „Kulturgesellschaften“ noch umfangreich betroffen sind und die auch nicht durch starke disruptive Faktoren wie Kriege oder umfassende Umweltkatastrophen aufgelöst wurde. Obgleich der „technische Fortschritt“ leicht darüber hinweg täuschen mag.

Die Köpfe auch der besser angelegten, erfolgreichsten und wirksamsten Gesellschaftsmitglieder sind gleichermaßen von den blockierenden Vorstellungen betroffen, wie die der durchschnittlichen Masse, für deren Schutz, Beruhigung und zu deren Zügelung die Simplizismen irgendwann implementiert wurden.

Speziell die Faktoren Scheu, Scham und Angst, die an bestimmte, gegläubigte Wertevorgaben als saliente (wirkmächtige) Faktoren gebunden sind, schließen den Verstand erfolgreich vor Entwicklungsimpulsen ab.

Eine ungerührte Nüchternheit wird „üblich“/“allgemein“ als „unmenschlich“ betrachtet und wo auch immer sie portraitiert wird, als Bedrohungsfaktor für den „Menschen“ (der Gefühl basiert „funktioniert“) herausgestellt.

Dabei setzt die WA diesen mediokren „Menschen“ mit einem Responseautomaten, der stark beregelt ist, gleich.

Diesem mediokren Menschen ist nicht bekannt, worauf basierend er eigentlich etwas wie seine gedachte Persönlichkeit annimmt und seine gedacht individuellen Vorstellungen ruhen, mag er auch eine noch so grundsätzlich gute Anlage/Begabung zum Informationsprozessieren eignen.

Zu umfassendem Durchblick oder echter Innovation ist er nicht in der Lage und doch ist er oft Elternteil für besser angelegtes Hirn, dass seine frühen Jahre hindurch, mit für es giftigen Einheitsbrei, von ihm gefüttert wird. Solchem Hirn hilft eine WA auch in späteren Lebensphasen noch sich zu bereinigen.


Die WA (Wissensaktivierung) ist nicht bequem. Sie bricht teils Jahrtausende alte Vorstellungen auf Nullsummen herunter.


Den größten Anteil an einer Entwicklung von Individuen oder Gemeinschaften haben die kulturell unterschiedlich ausdefinierten und bewerteten Gefühlshaushalte, -formen- und individuellen Interpretationen dieser. Gleichzeitig ist dem Durchschnittsvertreter wichtig, dass ihm „logische“ (heißt, in seiner persönlichen Prägung / in der Folge „richtig“) erscheinende Gefühle eher zur Beurteilung von Zusammenhängen herangezogen werden, als dass nüchterne Erwägungen ihm sein geringer reflektierendes Leben schwer machten. Einen reichhaltigen Satz an Moralvarianten, aus dem er sich zwecks situativ oder übergreifend nutzbarer Wunsch- und Handlungsbegründungen bedienen kann, weiß er sehr zu schätzen. (Ein modernes Beispiel ist die frei-christlich-evangelische Reisepraxis durch die ideolgisch unterschiedlichen Bibelausdeutungen der diversen Gemeinden/Sektenuntergemeinschaften, während derer Interessierte sich durchaus auch mehrmals taufen lassen können, um zum Schluss in der auslegungsautarken Gemeinde wohligst zu verbleiben, in der sie sich bestaufgenommen fühlen.)

Dabei besteht eine eindeutige und starke Relation zum gegebenen Reifegrad, zwischen der Phylo- (Kulturraum abhängiges Aufwachsen) oder Phänogenese (direkteres Umfeld und dessen Einstellung abhängiges, Aufwachsen) und dem kulturell/subkulturell tradierten (fortgeschriebenen) zeitgenössischen Wertesystem, als Hauptfaktor bei der gesellschaftlich/individuellen „Realitäteninterpretation“ und als dazu „passend“ verstandenen Gefühlskomplexen, wie anderen ererbten Ausdeutungen deren sonstigen, weiteren biochemischen Reaktionsfolgen.  Einfaches Beispiel ist z.B. dass Zusammenlaufen des Speichels bei der Betrachtung von Hunde- oder Katzenbildern, während gemeinhin eher erwartet wird, dass an Tierschutz oder menschliches Anschmuseverhalten gedacht wird. 🙂

Wer schon verstanden hat, dass er, bei bestem Bemühen um Ent-Wicklung von hemmenden Üblichkeiten im eigenen Denken und gleichwohl zu bestreitendem Tagesgeschäft, nicht in der Lage sein wird, geerbte Halbwahrheiten umfassend aufzuspüren und zu entwerten, dem bietet sich eine WA an. Ideologieneutral und neutralisierend entfernt sie denkerische Hemmschuhe aus eingepflegt bekommen habenden oder ganze, minderwertige Bewusstheitsroutinen und verhilft zu Einsichten zum Wie, des sich dauerhaft davor Schützens. Eine Registrybereingung und Betriebssystemaktualisierung mit positiven Folgen für den Arbeitsspeicher und die Prozessorbelastung, durch Verschlankung um gering und für wertige, Vor-Urteilsroutinen.

Alles, außerhalb der Lebenserwerbumgebungen und -tätigkeiten, des Gesellschaftsmenschen, ist ein reiner Spiel- oder Unterhaltungs-Raum, in dem er sich und Andere mit Überlegungen zum Wert von Geschichten unterhält, die ihm angetragen werden (Geschichte/n, Unterhaltuns-Industrieergüsse, Religionen, Wirtschafts- und Polittheorien, Gesellschaftswissenschaften zu seiner Bereglung, Ikeabauanleitungen, Handytarife, Umweltdebatten und so fort). Aufgrund der Vielfalt der Geschichten und deren inhärenten Werte-/Wertzuschreibungen, ist ihm nicht evident, dass er nichts damit ausrichtet, wenn er sie bedenkt, als … eben … sich zu unterhalten, ohne damit wirklich essentiell zum Gesamtleben und Überleben von Mensch beizutragen. Andererseits entstehen aufgrund der Geschichten manchmal neue Jobchancen, da ihr Ausleben der entsprechenden Umstände harrt (z. B. Religionen erfordern oft Versammlungsräume und Jobprofile für Jene, die sie für ihre Gläubigen zu interpretieren haben; als favorabel beschriebene Weltgegenden benötigen Servicepersonal für sie Bereisende). Das Leben normaler Menschen besteht weitgehend aus nachahmungsorientiertem Funtionserfüllen und freizeitlich interpretiertem Ergötzen an gering beunruhigenden, aber ausreichend erregenden Geschichten.

Bewusstheitslevel – Normal/Verstandesdenker liegen um Ab- und Durchleben; Vernunftdenker auf etwa Lebenniveau; gesellschaftliche Topfunktionäre zwischen Leben und Erleben; hochnüchternere Philosophen und homogen Höchstbegabte etwa bei Erleben

Hierbei gilt:

System + Sprache = Mensch; Mensch + Erziehung = Persönlichkeit

Genauer: System + Sprache(-erwerb, -befähigung, als Indikator für eine höher kognitive, intentionale Informationsverarbeitung, -prozessierungsbefähigung) = Mensch,dieser plus Erziehung = Persönlichkeit (in kulturkontextualer Einbettung, heißt phylogenetischer und phänogenetisch divergenter Ausführung)

Zu Beginn der WA Arbeit gibt es immer eine Phase der Herausarbeitung von Urteilsgrundlagen, die Alltagsüblichkeit haben. Dabei werden unterschiedlichste Beispiele herangezogen, die gleichzeitig einen umfassender erhellenden und, insbesondere, relativierenden Charakter haben. Es kommen sowohl Beispiele zur Anwendung, die speziell die emotionale Aufgeladenheit des sogenannten Denkens aufzeigen, wie auch solche, die aufzeigen, wie extrem dünn unterfüttert viele, für den Alltag prominente Vorstellungen, von „allen Dingen“ wissenschaftlich doch sind und wie wenig „Wissenschaft“ die deutungsmächtigen Gesellschaftswissenschaften eigentlich sind. Naturgemäß, gehört dazu auch die Grundlagen für den Wissenschafts- und Alltagsbetrieb herauszustellen, sowie wiederum deren Konstruktcharakter aufzuzeigen. Im Zuge dessen wird gleich klarer, dass Menschen nach wissenschaftlichen Standards Forschungen betreiben können, ohne dass (außer per Deklaration) daraus sich automatisch eine zuträglich Sinn spendende Wissenschaft konstituiert (ergibt), siehe „die Psychologie“ und ihre behaupteten Untervarianten/Teildisziplinen.

Hier angemerkt, wird im Rahmen der WA (Wissensaktivierung) en passant auch einiges an nachhaltig wertigem Wissen vermittelt, ist doch kein „Büffeln“ dazu nötig, es auch aufzunehmen und zu verabreiten, da bei ihrer Durchführung eine hochwirksame Form der Mäeutik (altgr. „Hebammenkunst“) Werkzeug der Wahl ist.

In diesem Prozess, des Sichtbarmachens von Heuristiken/Algorithmen/Vorurteilen, die zu so gut wie allen Alltagsentscheidungen herangezogen werden, entsteht eine erste gewisse Ausdifferenzierung entgegen üblicher Vorstellungen von „Denken“ und zunehmende Klarheit zum Thema „Realität“ an sich, … wie auch eine Idee, warum die WA vom response automaten (- Menschen) spricht (der einem „philosophischen Zombie“ gleichkommt, der an das ihm einprogrammierte Lebendigkeitsattribut glaubt).

Im Verlaufe dieser Klärungsarbeiten, werden naturgemäß wirtschaftliche, politische, soziale und weitere Interdependenzen (gegenseitige Abhängigkeiten mancher Themenfelder) sichtbar, die Basis für die persönliche UND für die Weltanschauung/-interpretation(sleistungen) täglicher Gegenüber (Kunden, Mitarbeiter, Konkurrenten, Freunde, Familien, usf) sind. Und nur dessen Zusammensetzung man kennt, den kann man beeinflussen!

Wen also nüchternes Weltwissen, grundsätzlich praktikable und wirksame mentale Tools/Techniken/Denkwege/Denkmethoden und eine Erweiterung seines manipulativen Repertoires interessieren, den muss eine WA ansprechen.

Dass eine WA sämtliche mentalen Leistungen verbessert, bedarfsweise Optionen für gezielte Spezialerweiterungen aufzeigt und alle menschlichen Aktionsfelder berührt, sollte hiernach klarer geworden sein. Eine drastische Horizinterweiterung durch kognitive Optimierung im Erwerb umfassenderen Durchblicks und Draufblicks, durch ein bereinigentes Wahrnehmungs- und Zusammenhangsverständnis sind direkte Folgen, die sich über eine wirtschaftlich und sozial mehrwertigere Urteilskraft auszuspielen, anbieten.

Folgend ein Ausschnitt wiederkehrender Gegenstände der diversen Wissensräume, die im WA Vorgehen (und in Teilen auch, als „Warum“ – Antworten in Consulting, Counseling und Mehrwertcoaching Terminen) angesprochen werden:

Intelligenzbegriff, Ent-Wicklungs- und Reifelevelmodelle

Aporetik („Rätsel“ der Philosophie), Epistemologie (Erkenntnistheorie)

Akademische Disziplinen (Grundlagen/Begründungen/Zwecke/Gehaltstiefen) Unterschied Natur- zu anderen Wissenschaffungsdisziplinen und deren Hoheiten

Medizin (Verständnis, Auftrag, Entstehung und ausgewählte Inhalte diverser Erkenntnisfelder)

Sport (menschliche Körperlichkeit, Bedingtheiten und abhängige mentale Größen)

Politik (divergente, kulturhistorische und moderne Betrachtungen, dieser Disziplin / Tätigkeiten zur Ethikaushandlung und -manifestation)

Ethik, Demagogik

Gesellschaftsmodelle / -entwicklungen, Stand der kantianischen Aufklärung

Verwaltung, Handeln, Gesetzesumgebungen/-schöpfungen, WIRTSCHAFT(smodelle/Theorieuntergünde/Ethiken)

Wirtschaftsthemen/-begriffe wie Führung, Digitalisierung, Globalisierung, Innovation, Organisation, Changemanagement usf in deren Bewandnis, Bedeutung und ehrlichem Mehrwert, sowie ihren Wirkungen

Alltagspsychologie vs Psychiatrie/Neurologie vs Psychologien und Naturheilpraxen

Kognitonswissenschaftliche Bedeutung von Sprachaktformen, Sprachspiele mit Impakt

Biologie / Epigenetik, formulierte Weltanschauungsmodelle und -kladistiken

Religionsschaffung/-modelle/-wirkungen vs Szientismus und moderne semiwissenschaftliche Begriffsblasen a la NLP, Scrum, etc.

Kunst, Ästhetikideen

Empfinden vs Gefühle / Resilienzsteigerung / burn out Prophylaxe /Traitunabhängigkeistrainingsmethoden / Salienzbeeinflussungstechniken

Kasuistiken und Empirismus / Logiken/ Statistikmittel und -nutzungen

Menschliche motivationale Faktoren – Gier, Hedonismus, Scham, Scheu, Belohnung, Bestrafung, Liebe (Minne und ihre gravierenden Folgerscheinungen seit dem MA), Abscheuinstallationen, Wut/Zorn, etc. pp

pädagogische und weitere Reife-/Reifungsmodelle/-skalen, Konditionierungsmethoden usf.

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