KategorieWissensaktivierung

Die Wissensaktivierung ist eine Ableitung aus der Philosophie des absoluten Konstruktivismus und die damit brutalst und nüchtern mögliche Form sich menschlicher Realitätsvorstellungen anzunehmen.

Die Wissensaktivierung wurde speziell geschaffen, um begabten Hirnen einen ideologieneutralen, neutralisierenden, scheuklappenlos fundierten und nüchternen Blick auf ihre inneren und von außen bedingenden Vorgänge und Wirkgroeßen bei dem zu gestatten, was gemeinhin als Denken, Intuieren und Fühlen bezeichnet wird.

Nimmt man aufgeprägt bekommen habendes Herumgefühle und dümmliches (aber Gesellschaften stabilisierendes) Herumgedenke aus tauglichen Systemen, entsteht ein sehr anderer, umfassender Draufblick, auf sehr andere als bis dahin üblich/durchschnittlich/gewöhnlich/normal gedachte Zusammenhänge.

Chaostheorie, Dummheit, Sicherheitsdenken, Qualität, Dankbarkeit, Tradition, Lügen, Bildung und mehr Topics

Nach einer kleinen Veröffentlichungspause, hier nun wieder eine Reihe anregender Denkkarten für hellen Verstand

Wissensaktivierung

Subjektive Lebensdauern

Bewusstsein, als Sammelbecken Allens was uns ausmachen kann, ist Eines, aber das Andere, die Bewusstheit für alles, was uns ausmacht und die Welt um uns herum, entscheidet letztendlich, ob und wie voll wir unser Leben erfahren oder gar aktiv auszuschöpfen verstehen.
Ableben-Durchleben-Leben-Erleben-sich sein Leben erleben?

Bewusstsein, als Sammelbecken Allens was uns ausmachen kann, ist Eines, aber das Andere, die Bewusstheit für alles, was uns ausmacht und die Welt um uns herum, entscheidet letztendlich, ob und wie voll wir unser Leben erfahren oder gar aktiv auszuschöpfen verstehen.

Die Sache mit dem Delegieren

Delegieren oder in den burn out steuern?
Ran an den Schinken

Delegieren in Zutrauen und Vertrauen oder burn out gefährdet untergehen?

Ob Abteilungsleiter, Forschungsleiter, Geschäftsführer, Vorstände, Unternehmer oder andere Vorgesetzte, alle haben irgenwann einmal mulmige Gefühle, wenn es um das Delegieren von verantwortungsvollen Aufgaben geht. Alle aus leicht unterschiedlichen Gründen und mit der selben Angst vor Verlust gedacht wichtiger Kontrolle .

Im Kern stammen die gefühlten Unsicherheiten aus sehr persönlichen Ansprüchen und Vorstellungen von persönlicher Verantwortung, notweniger „Einfühlsamkeit“ und, insbesondere, Ängsten vor teils drastischen Haftungsfolgen dafür, wenn „Etwas“ schief liefe.

Verschlimmert wird dies noch durch öffentliche Führungsqualifikation – Diskussionen, die zunehmend auf sogenannte weiche Faktoren und deren potentiellem Gewicht abheben oder bezweifeln, dass eine Führungskraft überhaupt anführen sollte.


Abteilungsleiter wissen, dass auch in ihrem operationalen und oft umfassend von Handlungsanweisungen (viele mögen gar aus ihrer Feder stammen) getragenen Geschäftsalltag, Mitarbeiter, die sie sich nicht immer aussuchen können, direkten oder indirekten Einfluss auf das Wohl und Wehe ihres Fortkommens haben. Gleichwohl wissen sie auch, dass hoch unscharfe „Menscheleien“ oder versteckte Inkompetenzen zu ihrem Fall führen könnten.

„Nach unten“ müssen sie menscheln, „nach oben“ so tun, als würde dieses Menscheln keinen Einfluss haben, da ihnen sonst leicht „mangelnde Führungsfähigkeit“ unterstellt wird. Sie leben alltäglich in einem Spannungsfeld unterschiedlicher Ansprüche und Erfolgsinterpretationen und müssen diese mit dem eigentlich als „nur“ ausführend gedachten Tagesgeschäft abgleichen. Ob und wieviele Absicherungen sie zu fahren versuchen, indem sie eher mit Druck zu strukturieren versuchen („Handlungsanweisungen“) oder doch lieber als anleitende Kumpel der weiteren Belegschaft zu leben versuchen, hängt, wie Erfolg oder Mißerfolg daraus, sowohl von ihrer persönlichen „Strickart“, wie von der vorherrschenden Unternehmenskultur und Qualität der HR Beauftragten ab.


Strategisch arbeiten sollende Positionen, wie Geschäftsführer und Vorstände, haben zwar oberflächlich betrachtet „bessere“ Positionen, indem sie mit einer gewissen Distanz nur notwendige Einflussnahmen auf das operationale Tagesgeschäft ausüben und von ihnen als notwendig gedachte, umfangreichere Veränderungen im operationalen Geschäft an dafür anerkannte Experten delegieren können, was einen rechtfertigungsstrategisch entlastenden Vorteil bietet.

Aber auch sie stehen letztlich Unternehmensanteilseignern und Aufsichtsräten gegenüber in der Schuld, wenn die Belegschaft nicht eine gewünschte, gedacht mögliche Leistung liefert oder dringend benötigter, qualifizierter Nachwuchs lieber andere Unternehmen, mit besseren work-live-balance Angeboten, als künftige Arbeitgeber wählt.


Inhaber oder Anteilseigner und eventuelle Aufsichtsräte mit beurteilenden oder verurteilenden Rechten liegen noch weiter von tagesgeschäftlichen Kampfplätzen entfernt und können nur zu oft erst, über etwa Presseberichte informiert, ihre Meinungen zu Delegationsfehlern kundtun.


Die echte Verantwortungskette beginnt immer „oben“.

Eigner delegieren Geschäftsführungsverantwortungen an Geschäftsführer oder an Aufsichtsräte und jene an Vorstände. Diese Top- Führungen delegieren Bestallungsrechte an HR Umgebungen und diese delegieren Funktionsposten an einzustellende Mitarbeiter auf gleicher oder unteren Ebenen. Und jeder Level verfügt wiederum über mehr oder minder klar verbriefte weitere administrative Rechte, wodurch ein System mit komplexen inneren hierarschichen Abhängigkeiten entsteht, die sich ins Außen auswirken und vom Draußen beeinflusst werden.

Und doch, bei aller wissenschaftstheoretischen „Sicherheit“ zu besten branchenabhängigen Oarganisationaufstellungen oder zu formulierenden Stellen-/Funktionsbeschreibungen, ist und bleibt punktuelle Delegation oft eine flüchtige, kaum fassbare Aufgabe, heutzutage fortlaufend aufgeblasen und zunehmend unschärfer werdend.

Um individuell besser mit diesem Thema umgehen zu können, braucht es zuallererst eine gewisse innerliche Distanz zur akuten, persönlichen Vorstellung und gleichzeitig sie zu den meist ideologisch aufgeladenen öffentlichen Diskussionen herzustellen.

Nur eine nüchterne, individuelle Erörterung/Klärung bekannter und relevanter realer rechtlicher, politischer, traditioneller und Tätigkeitsfeld abhängiger Bedingtheiten, bei Einbeziehung sehr persönlicher Voraussetzungen, OHNE gewöhnliche/durchschnittliche/übliche best practice Zitierungen bringt uns in dem Thema weiter.

Wer in der Position ist, Delegieren zu müssen oder zu sollen, ist zumeist bereits nicht mehr so durchschnittlich, dass ihm Eruierungen der Durchschnitsswissenschaften (Psychologien, Pädagogik, Soziologie usf) oder heile-heile machende Managementbibelchen noch weiterhelfen können.

Wieviel konkrete Sicherheit in Delegationsvorgängen es gibt oder geben kann, hängt in hohem Maß von der jeweiligen relativen Delegiererposition UND von dessen sehr individuellen Persönlichkeitskonstitution (Anlage, denkerischer Reife, Entwicklungsstand, präferierter Ethik, usf) ab.

Während die Position oft eine relativ fixe Größe ist, gibt es immer ungenutzte Auslegungsspielräume, bereinigbare Fremdverständnisfehleinschätzungen und andere selbstbezogene Größen, die konkret berarbeitet werden können, um mit Delegationsanforderungen besser, gesünder und gelassener umgehen zu können zu lernen.

Die Einsichten in diesem Blog und meine Handreichungen stellen eine solche Alternative zu noch weiter entmündigenden main stream Gläubigkeiten („NLP“ etc.) und („Agilitäts“-) Kuschelworkshops mit Chaka Elementen oder Legospielrunden, dar.

Das Märchen von der „Emotionalen Intelligenz“

Nachdenken oder „Gefühlsdenken“?
Das Märchen von der „Emotionalen Intelligenz“

System + Sprache = Mensch .. + Erziehung = Persönlichkeit

Was und wie Jemandes „Persönlichkeit“ sei, wird durch die Wahrnehmung von seinen Gegenübern, seiner Umgebung, für ein Individuum festgestellt und basiert stark auf dessen gezeigten Gefühlsregungen und -darstellungen.

„Gefühle“ oder „Emotionen“ sind meist hochkomplexe und vordefinierte biologische Erregungszustände die beim Auftreten von Potentialdifferenzen gegenüber erwarteten Zuständen, als Reizantworten auf internen und externen sensorischen Input (neutral „Empfindungen“), instantiiert werden. Diese tägliche Form der normaler Entscheidungsfindung nach antrainierten Gefühle-Mustern, die nur da durch funktionsorientiert angelegte Ausbildungen unterbrochen wird, wo Gefühlsentscheidungen gesellschaftlich/wirtschaftlich relevante Vorgänge verzerren würden, macht normale Menschen zu leicht beeinflussbaren Response Automaten mit kulturabhängig unterschiedlich ausgeführten und abführenden „Trash“-Bedürfnissen, ohne dass ihnen dies geläufig wird. Mit echter Intelligenz i. S. gehobenen Wahrnehmungs- und Zusammenhangsverständnisses, sowie resultierend verbesserter Urteilskraft, respektivem gehobenen Vernunftgebrauch im ent-täuschteren und ent-wickelteren Denken hat dies nichts gemein.

Ent – Wicklung vs Entwicklung – Vor Erweiterungsbemühen (Horizonterweiterung) braucht es eine Ent-Wicklung. Ein klärender Beitrag zu Begriffsverwirrungen im „Bildungsmarkt“

Ent-Wicklung vs Entwicklung

Weiteres zum Thema Intelligenzentwicklung und verwandten Themen.

IQ vs FIQ (Intelligenz Quotient Behauptung, vs realitere Messung funktionaler Intelligenz) – übliche und üble (Fehl-)Interpretationsfolgen

Da ich in social media Portalen laufend den fehlerhaften Interpretationsfolgen zu IQ etc begegne, hier mal ein paar erhellende Worte zum Wert und Begründung von sogenannten „IQ“ Messungen.

(F)IQ ist NICHT gleich IQ!!!

Mit der Messung in, fehlerhaft so genannten, IQ Tests, wird abgefragt, wie es um die FERTIGKEITEN Jemandens steht, speziell in Schulumgebungen geübtes Können auszuführen. Dazu gehören meist mathematische, geometrische und Transferübungen aus diesen Bereichen. Teils werden auch Vorstellungen von Testschaffern zur gewünschten Verfügbarkeit über Sprache eingebaut.

Daher gibt es keinen culture free „IQ“ Test!

Schon einmaliges Absolvieren wird von „Psychologen“ als ausreichend dazu verstanden, daß ein durchschnittlich begabter Mensch hernach besser als zuvor abschneiden kann. Das zeigt bereits auf, als wie extrem schwach die Relevanz solcher Testreliabilitätenproblematik sogar von ihren Schöpfern eingeschätzt wird!

Testet man nun einen erfolgreichen Wirtschaftsmenschen oder Akademiker, der lange nicht mehr am Üben der Testfertigkeiten teilnahm, wird ein sogenannter „IQ“ Test, der aber eben nur Testerfüllung orientierte Fertigkeiten abfragt, aussagen, dass dieser Mensch, der wohlmöglich auf die Geschicke von tausenden Angestellten Einfluss hat, weniger intelligent sei, als ein Handelschulabgänger oder Abiturabsolvent mit einem Durchschnittsabgangszeugnis!

Falls Jemand nach seiner Jugend- und Ausbildungs- oder Studienzeit auch weiterhin mit den Testgegenständen viel zu tun hat, wird er auch weiterhin besser oder je nach Job, gar noch sehr viel besser bei „IQ“ Tests abschneiden, während ein genialer Unternehmensführer nach und nach schlechter in „IQ“ Tests abschneiden wird.

„IQ“ Tests- und deren Ergebnisse sind grundsätzlich speziell und nur dann interessant, wenn man Berufsanfänger für solche Tätigkeiten selektieren will, deren günstige Erfüllung mit den Testabfragungsgegenständen hoch korrelieren (zusammen-, abhängen).

Und es nochmal ganz klar zu machen. Die Alltagspsychologie ist ein so herausfordernder Bereich, dass eine auf Durchschnittsbeobachtung und -beurteilung orientierte akademische „Disziplin“ wie die „Psychologie“ bestenfalls Kaffeesatzleserei darin betreiben kann. Wen die Problematik interessiert, der kann einfach mal schauen, dass er ältere, vorbereitende (meist philosophische) Werke zur Philosophie der Psychologie findet, um zu verstehen, wozu diese Normwissenschaft begründet wurde und mit welchen Mittel sie ausgestattet wurde. Dass der Durchschnittsmensch an ihre Wertigkeit glaubt ist gut und schön, aber sie ist absolut UNGEEIGNET, wenn man high potentials ent-wickeln normalen Denkens will.

Extrem empfehlenswert ist zur Einsichtnahme ins Thema Psychologienwertigkeit: Dieses wahre innere Afrika: Texte zur Entdeckung des Unbewußten vor Freud Taschenbuch – 1. Februar 2005, von Ludger Lütkehaus (Autor), Taschenbuch: 254 Seiten

Mit einigen sehr lohnenden Texten von könnenden und damals bekannten Philosophen, die der unsere „Psychologie“ umfangreiche mit begründet habende Herr „loverboy“ Freud, ja niiiiemals las. Eins seiner schlimmsten Erbe war übrigens das UNWORT Unbewusstes wieder ins Denkgelände zurückzuhieven, denn es heißt nichts Anderes als Ungewusstes und hat damit eigentlich keine zuträglichen Sinn spendende Strukturrelevanz. Noch nicht mal, wenn man Psychologien bauen muss.


Nochmals: der oft diskutierte „IQ“ und Meßergebnisse dazu, korrelieren in ihrer Nützlichkeit und Aussagekraft nur für und während gewisser Lebenszeitphasen mit echter Intelligenz und mit potentieller Nutzenkonvergenz der Getesten für bestimmte Berufsumfelder. ABER dieser „IQ“ ist UNGENÜGENDE AUSKUNFT ZUR vorliegenden (Problemlöse-) INTELLIGENZ (speziell älterer, nicht mehr Fertigkeiten geübter) Getester!

2019 Armin Rütten

p.s. Nochmal zur Klarstellung. In der sogenannten Psychologie versuchen Menschen wissenschaftlich zu arbeiten und Zusammenhänge zwischen ihnen unklaren, aber gedacht beobachteten, „Gegenständen“ herzustellen (da die „Gegenstände“ philosophische Bedeutungshintergründe / Begriffsunterfütterungen (die nach Schule wiederum abweichen) haben), über welche Psychologen und die diversen Psychologien üblich so gut wie nichts wissen. Fragen wir 20 Psychologen, was „Bewusstsein“ sei, bekommen wir gewöhnlich „Keine Ahung, ich untersuche das nur.“-Antworten. Zumindest sind sie oft ehrlicher, als sogenannte Neuro-Wissen-Schaffende.

p.p.s. Und noch: Psychiatrie ist eine (Naturwissenschaft), wie ihre Schwester Neurologie auch. Psychologie ist allerdings keine Wissenschaft, sondern ein Zusammenhangszirkus, von dem mir noch keiner sagen konnte, was fehlte, schaffte man ihn ab (naja, außer Arbeitsplätzen, Buchdruckaufträgen und Anderem;) )


Ent-Wickeln & Ent-Täuschen

ENT-WTF
Ent-Wicklung und Ent-Täuschung braucht ein guter Kopf zur Ent-Faltung seines Potentials

Nachdem ich seit Jahren mit diesen beiden Worten und ihrer unüblichen Betonung teste, ob sich Jemand als Klient für meine Leistungen, in Wissensaktivierung seiner, eignet, hat sich meine Art deren Betonung und Nutzung auch in normaleren Umgebungen durchzusetzen begonnen. Hier ein Blick auf die Wurzel ihrer Entstehung.

Warum nutze ich sie zur Klienteneignungsüberprüfung?


Normale oder eben durchschnittliche Menschen und ihre „Entwickler“ , wie z. B. Lehrer, Dozenten oder Coaches, packen regelmäßig neue und neueste „Denk“- und andere „tradierten“ Rezepte auf die Funktionsspendung orientierten Weltvorstellungen, in die sie jeweils zu ihrer Führung und Aus-, bzw. Fertig-Bildung gewickelt wurden.

Da der durchschnittliche Kopf weder über-durchschnittliche Denk- noch Wissenskonzepte oder tiefere Einsichten prozessieren kann, gleichzeitig aber zu seinem Unterhalt beitragen soll, werden Normalbegabte in Schulen etc. mit einfachen Rezepten dazu versorgt, was und wie „die“ Welt sei, was sie von ihr erwarten dürfen und was sie an Funktionen in ihrer auszuführen lernen können. (Sie werden zum Zu-schreiben erzogen, statt ihnen mühevoll Be-schreiben und Reflektieren beizubringen.)

Ent-Wicklung wird zwar von Jedermann und Konsorten laufend ausgerufen, angepreist und verkauft, verdient aber den Namen, wie oben ausgeführt, nicht. Denn ursprünglich verweist der Begriff darauf, geeigneten Verstand von ihn einwickelnden Normbehauptungen zu ent-wickeln, nicht laufend noch halbgareres new age Gebrabbel und sicherheitsbehauptende wirtschaftliche oder andere psychologisierende Heilsrezepte für tägliches Wohlfühlfunktionieren daraufzupacken.

Nachdem die humanistische Bildung in BRD aber ihren Platz nicht mehr hat, gibt es diese frühzeitige, sinn-volle Ent-Wicklung in der Kindheits- und Jugendphase nicht mehr, so dass Unmengen potentiell Denkbegabterer nicht mehr in ihren Genuss kommen, womit sich die ganze nationale Politik und Wirtschaft selbst ins Knie schießt. (Die „Bologna-Reform“ war die kaum zu toppenden Erweiterung solches Verdummungsanschiebens 😉 .) (Zum Stand von Kants Aufklärung-(sbemühen))

In einem anderen Artikel hatte ich bereits das Adenauerzitat zum Leben unter gleichem Himmel, jedoch mit unterschiedlichem Horizont, gebracht, was hiermit vielleicht nochmals Manches verdeutlicht.

Also. Wenn ich Ent-Wicklung ausspreche und sehe, dass mein Gegenüber ängstlich zurückschreckt, weiß ich, dass seine automatische Normerhaltungssicherung anspringt und lasse nach weiteren ernüchternden Aufhellungen, spätestens beim Eintritt des „glasige Augeneffektes“ oder nach Anrufung seiner, seines „doch Bescheid-Wissens“, (das ihm per Bescheid als umfassend und korrekt „zugesichert“ wurde), damit also schulich oder sonstwie zertifiziert ist, „die (geistigen) Hände von ihm“. Solchman ist ungeeignet für eine Wissensaktivierung und würde nach einer Bereinigungsaktion um gering wertige Vorstellungen keine rekonstituitive Auotgenese ermöglicht bekommen, sondern nicht in die Lage kommen, sich auf einer höheren Ebene selbst neu zu erschaffen. Und da ich keine Glaubensverbreitung vertrete, sondern Ent-Ideologisierung, bin ich kein Welt-Anschauungsersatz-Spender.


Ein anderer Indikator, ob Jemand als Klient geeignet ist, ähnelt dem Bescheidwissenbedürfnis-Test.

Ich biete die Unterscheidung zwischen Neu-Gier und Wiss-Begier an und schaue, ob die Differenz verstanden wird. Vereinfacht, Neu-Gier dient der Unterhaltung und nach ihrer Befriedigung (Befriedung) ist der Kopf satt. Wiss-Begierde andererseits wird nicht gestillt, sondern sucht dauernde Erweiterung. Ebenfalls einfache Indikatoren, was für eine mentale Konstitution mein gegenüber aufweist.

Von zu-Frieden gebrachten, religionskauterisierten Geistern lasse ich ebenfalls die Finger, sofern ich nicht um Entfernung eingeprägter Religionsdenkverstümmelungen gebeten werde. Der Normale mag teils denken, er habe sich modisch von tradierten und als hemmend (seiner Bedürfnisstillung) bemerkten Gläubigkeiten distanziert (mit Kirchenaustritt), aber er antwortet auf Nachfrage, ob er religiös sei, dass er nicht „an Gott glaube“, statt dass er nicht an Götter glaube. zusätzlich möchte er den eingeerbten Paternalismus sowieso nicht zur Gänze lassen, da er z. B. die „Seele“ doch ganz nett findet, die abendländisch von der Opferreligion installiert wurde.


Aber zum zweiten Punkt, der Ent-Täuschung. Welcher ein irgend noch gravierender Hinweis ist, ob ich wirklich ein mentales Update oder Upgrade anbieten sollte.

Ein begabterer Kopf sucht mit einem gewissen Automatismus nach Ent-Täuschungen, weil diese ihm helfen Täuschungen und deren zugrundeliegenden Strukturen durch gewohntheitsmäßiges Erkennen und Entlarven besser zu entgehen.

Normale, Durchschnittliche oder Übliche, Gewöhnliche (Synonyme) hassen Ent-Täuschungen, weil diese ihnen aufzeigen, dass sie Fehlannahmen zu Dingen tätigten oder ihnen wieder einmal erlagen. Ihre Kapazität macht das Ent-Täuscht werden zu einem folgend hoch anstrengenden und emotional belastenden Vorgang.  Zudem lügt oder „schön-färbt“ der Normale gewohntheitsmäßig dermaßen oft und viel hinsichtlich seiner Motivationslagen und fast allem Anderen, dass ihm durchaus schwant, dass seine Gegenüber dies wohlmöglich ähnlich tun und betreiben, … Alle dies gleichsam aber als verbrieftes Recht betrachten, … sofern ihnen niemand zu sehr auf die Pelle rückt und sie Ent-larvt.

Hübsche Larven nämlich, in welcher Form auch immer (Wissenversätze, Glauben oder Gläubigkeiten) sind dem Verunsichterten, lieber Bescheid-Wissen-können-Glaubenden, gelegener, als un-geschminkte Einsichten, die ihm keine weitere Orientierung spenden, wie freundliche Religionserdenker dies mit ihren freundlichen Mühen für ihn taten. Entsprechend ist nicht jeder Kopf, der da oben sitzt und Unternehmen lenkt, deshalb gleich überdurchschnittlich, sondern nur zu oft ein Normaler, der in die eigentlich denkintensive Lücke gespült wurde.

Wenn Mensch sich wirklich bereits entwickelt hat und Nüchternheit statt Für-Wahrnehmung sucht und auch noch erweitertes Zusammenhangsverständnis schätzen kann, keinen Draufblick scheut, dann werden Ent-Wicklung und Ent-Täuschung verstanden und meine mühselige Suche nach möglicherweise tauglicher Klientel war fruchtbar 😉

Schnellschußtext zur geneigten Unterhaltung, vom Januar 2019

Ent-Täuschung

Sprüche Seite aus der WA Praxis

Sprüchefabrik

Auf Wunsch vieler Klienten, hier einige meiner Sprüche und Textschnippsel für und zu so mancher Denke, manchen Umständen und Vorstellungen, oft nüchtern, teils (v)erwirrend, auch mal despektierlich:


Anerkennung nährt den Menschen und seine Unternehmungen, will gegossen, gehegt und befeuert werden. Pflanze oder Flamme?


Anerkennung ist ein dualistisches Ding, man muss es sich zumeist zuerst geben, um es auch von Anderen bekommen zu können.


Dummheit ist immer Maß Abstandes des aktuellen, gegenüber dem möglichen Entwicklungsstand einer Person.


Was heißt wohl „Überleben der Bestangepassten“ für Gesellschaften von Dummen?


Qualität hat sich nie von selbst durchgesetzt, schließlich ist sie kein Akteur. Massenträgheit besteht hingegen aus Akteuren.


Es gab noch nie Götter, doch lange schon Priester, die das Gegenteil behaupteten.


Die Idee des (Bescheid-)Wissens verhärtet umfangreich das individuelle Potential zur eigenen Urteilsbildung und Selbstkreation von stimmiger Erkenntnis.


Rein garnichts kann wiederholt werden – nur Selbstähnlichkeiten behauptet.


Geschichtsschreibungen spiegeln nicht die „realen“ Kausalzusammenhänge behaupteten Geschehens wieder, sondern was darüber gedacht werden soll.


Eine der wichtigsten Leistungen von Erziehungswesen ist es, Höherbegabten Mißtrauen gegenüber der eigenen Kognition einzuflößen.


Bei Höchstbegabten stellt Gläubigkeit einen schwerwiegenden kognitiven Defekt dar.


Wer im Internet lebt, tendiert dazu, aus dem eigenen Mauseloch in die Anderer zu schauen und was er sieht, für die Welt zu halten.


Es ist intelligenter Problemgründe aufzulösen, als Probleme zu lösen.


Wirtschaft = Menschen die Geschäfte machen. Wirtschaftswachstum heißt, dass einige immer mehr Gewinne machen müssen, bis Wachstum überwiegend virtuelle Natur bekommt. Realität halt.


Früher blickten die Schafe auf … heute regieren sie sich.


Jede Intuition ist nur so funktionsfähig, wie die in ihr zum Tragen kommenden kognitiven Konzepte gut sind.


Begriff „Problem“ durch „Aufgabe“ ersetzen – Übung


Wen anstelle von Menschen nur Idole/Ideale erfüllen, der endet meist leer. Menschen bringen Leben, Idole/Ideale halten davon ab.


Der 6te Sinn, ist die, zwar sprachliche bespeiste, aber nonlineare Intuition, sie hat extremen Einfluss auf unsere Erkenntnisfähigkeit. Man kann sie bereinigen, entwickeln und trainieren, heißt, sie zu einem förderlichen Instrument machen.


Die Bestimmung von Null referenziert immer auf die Abwesenheit einer gedacht möglichen Anwesenheit. Wer also nichts erwartet, findet auch keine Nullstelle.


Mit Erwerb von Top Level Wesens-Bildung (Erkenntnisfähigkeit und Urteilskraft) verliert sich die Unschuld (Naivität). Durchschnitt riecht und fürchtet dies.


Es ist allemal leichter Wissen zu übernehmen, als es zu bilden. „Bildung“, die durch unreflektiertes Lesen und Hören geschieht, macht so fett und unbeweglich wie fast food.


Auch wenn es kein „Objekt“ zweimal gibt, kein „Prozess“ zweimal genau gleich abläuft, Selbstähnlichkeit lässt glauben, es gäbe Objekte und Prozesse. Sie ist die Idee aus dem Ergebnis unserer groben Sinne und einer gewissen Dümmlichkeit.


Auch wenn es kein „Ding“ zweimal gibt, kein „Ablauf“ zweimal genau gleich geschieht, Selbstähnlichkeit und Erklärungsnotstände lassen glauben, es gäbe Objekte und Prozesse an sich.


Jedes a priori braucht zu seiner Formulierung ein sprachliches a posteriori.


Ein anderes Wort für Überzeugung ist Wissen. D. h. fehlerhafte Überzeugung = fehlerbehaftetes Wissen. Sowas soll vorkommen.


Wissens- und Wahrheitsüberzeugungen stellen oft so hohe Türschwellen dar, dass wir nicht in Anderer Denkräume eintreten können.


Wissenszuwachs hat immer nur fallweisen Wert. Erkenntnisfähigkeitszuwachs dauerhaften.


Alles Wissen, das wir haben, wurde auch von uns Menschen konstruiert. Dabei gilt, dass sich das inhaltlich vertiefende Wertvollere eher selten durchsetzt, wenn es nicht leicht verdaulich formuliert wird.


Es gibt kein menschlich feststellbares Objekt, das mehr als ein Denkanker wäre.


Der Wert von Wissen ändert sich mit der Umgebung und Zeit. Der Wert von Durchblick ist immer gleich hoch.


Jedes Hirn ist Resonanzboden für innere und äußere Vorkommnisse. Anlage bestimmt die Qualität der Resonanz, erworbene Disziplin ebenfalls.


Um (selbst-)bewusst zu sein, braucht man Bewußtheit seiner selbst und anderer. Denn ohne Gegenüber kann man sich nicht bestimmen.


Vernunft lebt u.a. vom Verstand. Verstand lebt nur allzu oft ohne Vernunft.


Verstand haben Alle und man kann ihn fördern. Vernunft nur wenige und man muss sie diszipliniert hegen.


Gesunden Menschenverstand kann man erwerben, aber nicht kaufen. Wer klug werden will, muss arbeiten … an sich selbst.


Strategieberatung und „Coaching“ werden nur getrennt, weil Ausführende eher selten Kompetenz in beiden Bereichen haben.


Da es „die“ 1 in der „Natur“ nicht zweimal gibt, wird Mathematik immer ein Produkt menschlicher Einbildungskraft bleiben. Aber ein wertvolles.


Können x Wille = Durchsetzungsfähigkeit. Der vorhandene Durchblick bestimmt Erfolg und Nachhaltigkeit von Handlungen.


Worte sind Container für Vorstellungen. Verändert man ihre Referenzierungen, verändert man die entstehende Realität. Ähnlich einer Bearbeitung der Registry, kommen damit teils erhebliche Effekte zustande.


Ohne menschliche Wahrnehmung gäbe es keine Naturkatastrophen und keine Politik. Abschaffen?


Es sprach der Affe zum Tiger. Nein, der fraß ihn lieber.


Sobald Vernunft und Logik Einzug halten, verflüchtigt sich die Not für ethische Konstrukte.


Sein Wissen zu verstehen, sorgt für einen dauerhaften Zuwachs an Überzeugungskraft.


Um Intelligenz zu verstehen, beobachte man rein Dumme. Um reife Klugheit / Weisheit zu verstehen, beobachte man rein Intelligente.


Um manche neue Sichtweise erlangen zu können, ist der Entschluss unabdingbar, alte aufzugeben zu wollen.


Man kann Menschen grob danach scheiden, ob sie Hunger eher im Kopf spüren oder eher im Bauch.


Positiv zu denken, fällt leichter, wenn man es versteht in der Gegenwart zu leben.


Willst Du etwas Gutes, vollbringe es.


Ein Nagel, der seine Form verliert, verliert auch seinen Namen. So ist es bei Allem.


Ehrgefühl beanspruchen unterschiedlos müder und Kleingeist gerne.


Wer keine Herrschaft über sich hat, sucht andere zu beherrschen, um Sicherheit zu erlangen.


Reagieren, agitieren oder agieren?


Vorstellungen haben Alle. Einige bemühen sich sie zu verstehen, wenige reflektieren darauf und was darin liegt. Denken ist meist Gewohnheits- oder Glückssache.


Neugier endet mit sicherheitsversprechenden Scheinantworten. Wissbegier nie.


In Angst antizipieren wir die Möglichkeit künftigen Unglücks. Je weniger Durchblick, umso mehr von ihr.


Nur die Einsicht das alles sein muss, wie es ist, schafft echte Handlungsfähigkeit und Ansätze für Veränderungen zu finden.


Ent-wickelteren Verstand erkennt man am gelingenderen Vernunftgebrauch.


Erst in sauberen Umweltbezug gebrachtes Wissen ist aktiviertes und nutzbares/-bringendes Wissen!


.. komplexerer Verstand tendiert dahin zu glauben auch die Welt und Andere seien komplex, damit wird es kompliziert


.. Deutschland hat die Mediokratie erfolgreich verwirklicht … und nun?


Jede Entscheidung ist letztlich subjektiv … und damit wunschdenkend begründet. Erfolg ist korrelativ gegebener Nüchternheit.


Eine Mein-ung ist ein Glaube, den wir uns an-eignen.


Politik ist Ethikdiskussion mit realen Folgen.


Der Wert von Erfahrung ist äquivalent der Güte ihrer gekonnten Verarbeitung und sukzessiven Verinnerlichung gewonnener Erkenntn


„Wissenschaft“ ist Bezeichnung menschlichen Bemühens um Wahrnehmungs- und Zusammenhangsverständnis.


Intelligenz beruht auf der Qualität von Wahrnehumgs- und Zusammenhangsverständnis, sowie persönlicher Urteilskraft. Intelligenztests messen nur den Lernfolgen abhängigen Fähigkeiten- und Fertigkeitenanteil davon; heißt, eine funktionale Intelligenzzusammenbehauptung von der vermutet wird, das sie größten Nutzen für / Anteil an gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Gelingen hat. Da Ausbildung in und Übung des „Wissens“ hohen Einfluss auf Testergebnisse hat, gibt es entsprechend keine Möglichkeit wirkliche Intelligenz zu messen, die zudem noch von Mutterwitz kantianischen Zuschnitts abhängt und nonlineare Urteilskomponenten hat. Culture free Tests sind nicht realisierbar.


Kennt auch das Sein an sich keine Probleme und Widersprüche, der Mensch begründet sie behauptend durch Anwendung seiner Sprachen und damit formulierter Wünsche.


Nicht Wissen an sich, sondern der Glauben daran Wissen zu haben, bestimmt die menschliche Realität in Gesellschaften  // Nicht etwas zu wissen, sondern zu glauben etwas zu wissen, bestimmt Menschs´ Denke.


Selbstzweifel kommt auf, wenn keine gekonnte Selbstkritik zustande kommt.


Der Kosmos ist voller Licht, doch unser Augensinn kann nur dessen affektive Resonanz in Atmosphären wahrnehmen. Dito Wissen.


Mit wachsender Reflektion unserer Erfahrung verändert sich auch unser Erkennen wie Wollen und Wille.


Genies sind meist sensibel, geistig unterzuckert und dauernd hungrig, weil niemand für gewirkte „Wunder“ zahlen will.


Wer sich im mentalen Raum nicht zu bewegen weiß und es entsprechend nicht goutieren kann, tut dies umso lieber exzessiv im geographischen.


Die Außeneffekte von Hochbegabung und ADS, sind einander so ähnlich wie die von Ataraxie und Autismus.


Gesellschaftliche wirksame Macht ist entweder verliehen (Funktionalität des Inhabers) oder wird durch Persönlichkeitsintensität erlangt. Beides kann methodisch entwickelt werden.


Ausbildung macht funktional, Bildung mündig und unabhängig. Ausbilden können uns andere, bilden jedoch nur wir selbst.


Ein Zeichen unserer Zeit: Es wird viel gewußt und immer noch nur wenig davon verstanden.


Weisheit entsteht, wenn man es versteht sich und Anderen mit zunehmender Vernunft zu begegnen.


Evolution formte unser Hirn und ermöglichte vernunftbegabten Geist, der das Sein im Dasein interpretiert. Machen wir was draus?


Weisheit ist KEINE Altersangelegenheit, auch wenn sie, wenn überhaupt, üblicherweise (zu) spät erworben wird.


„Ich“ ist beobachtbarer Effekt von Systemleistungen. Lernt man seine Wirkgrößen kennen, kann man es kontrollieren und entwickeln.


Gesunden Menschenverstand kann man erwerben, aber nicht kaufen. Wer klug werden will muss arbeiten … an sich selbst.


Das Leben wird nicht schneller. Wir werden nur immer ungeduldiger.


Genie kann man nicht erwerben, Brillanz schon.


Das Maß in dem wir uns bewältigen,bestimmt das Maß unseres möglichen Einflusses auf unsere Umgebung.


Anders? Ok. Außergewöhnlich? Fein. Aber nur bei kommunizierbarem Nutzen wird belohnt! Sprache die Gegenüber nicht erreicht, verpufft …


Denkvorgänge geschehen im Normalen fast nur emotional begründet. Nüchternheit will geübt werden, dann erst entsteht Durchblick.


Charisma speist sich aus Souveränität und Integrität. Das erklärt den Schwund an echten Charismatikern in unserer Gesellschaft.


Alle glauben zu denken, doch nur wenige tun es … und lenken.


Gesellschaften glauben solange, dass rein funktionale Intelligenzbeförderung ausreiche, bis sie am Mangel an gesunder Urteilskraft einzugehen beginnen.


Regelgläubige und Kampfsportler haben gemeinsam, dass sie nur gewinnen können, wenn Alle sich an ihre Regeln halten oder sie Gewalt anwenden dürfen.


Interessanter und informativer als über Außenreize nachzudenken, ist meist die Frage, warum wir manche Reize überhaupt bedenken wollen.


Persönlichkeit? Jeder hat sie, aber kaum jemand ist eine.


Normales Coaching = Taschenlampe im Stadium, Wissensaktivierung = Flutlicht vom Zeppelin darüber


Denken besteht meist im Verarbeiten von emotivem Affekt. Nur Reifen hilft da weiter.


Kinder verstehen mehr als sie wissen. Bei Erwachsenen ist´s umgekehrt.


Lachen ist gesund. Wir sprachen eben über Intelligenz.


Poesie = meist bildgewaltiges Werben um Einfalt


Wer normal sein will, ist es.


Aus explorativem Forschen als Kulturantrieb, wurde semiempirisches, pfründeorientiertes Zitationsgeschehen – phasenstarre Rückkopplung.


Die Immobilienblasen mögen groß sein, die Gesellschaftswissenschaftenblase ist gigantisch.


Schleichende Begriffsveränderungen der letzten Jahrzehnte: Kritikfähigkeit – Vom qualitativen Können, zum quantitativen Aushalten können.


„AArgh. Gehirnsauger!“
„Mach die Glotze aus, Schreibst morgen ne Klausur. Geh Schlafen!“
„AArgh. Gehirnsaugen!“


Was fehlte, schaffte man die Dummheit ab?
– der Begriff des Gegenteils.


Was fehlte, schaffte man das Wetter ab?
– Eine Hoffnungs- und Behauptungsgrundlage.


Was fehlte, schaffte man das Recht ab?
– Unrecht.


Was fehlte, schaffte man Deutsch als Abifach ab?
– … (Punkte)


Was fehlte, schaffte man das „Wissen“ ab?
– Glauben und Gläubigkeit …
und es müsste wieder nachgedacht werden.


Was fehlte, schafft man die Geschichtswissenschaft ab?
– ein anerkanntes Erziehungsinstrument
und die Gefühlsgrundlage für Rechtschaffenheit.


Was fehlte, schaffte man die Psychologie ab?
– Eine Beschäftigungstherapie.


Psychologie produtziert Leute, die den Kaffeesatz der Alltagspsychologie studieren und meinen, sie hätten eine Weltkarte vor sich.


Galaxien werden älter als Hamster. Und?


Zeit ist ein Taktgeber abhängiges Veränderungsempfinden. Nichts wiederholt sich je. Was sagt das über die Zeitidee aus?


Evolution ist, was nach Veränderungen übrig bleibt. Interpretationssache also


Wissenschaftlicher Fortschritt gedeiht in den Lücken, die exploratives Kalkül übrig ließ.


Funktionaler Intelligenz Quotient = FIQ


Religionsspender sind Leute, die Anderen eine Religion spenden.


Vernunftmenschen fürchten die Engstirnigkeit reiner Verstandesdenker. Verstandesdenker fürchten die Realativierungs- und Relationalisierungstendenzen von Vernunftgebrauchern.


Dumme lernen nur von vermuteten Autoritäten, Kluge auch aus dem Verhalten Dummer.


Wer ungemütliches Wissen ablehnt, bleibt unreif.


Erfolg kann nicht wiederholt werden, aber man kann erfolgreich sein.


Das Bessere ist kein Feind des Guten, eher des Normalen, Üblichen und Durchschnittlichen.


Ich vermisse Götter nur dann, wenn ich höre, wie jemand betet „Herr, bitte schmeiß Hirn vom Himmel“ und nichts passiert …


ALLE sprachlich formulierten Schlüsse des Menschen zieht er a posteriori des dafür notwendig Spracherwerbs und diesem inwendigen Meinungen. Mathematik und Logik sind seiner erkenntnistheoretischen Fähigkeit und Vorstellungskraft geschuldete Kunstsprachen, für die selbiges gilt.


Mängelbehaftete Selbst(-wert)-einschätzung führt zu mängelbehafteten Situations- und Fremderwartungseinschätzungen.


Wer nur Übliches tut, bekommt auch Übliches. Besser braucht Besseres.


Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
Konfuzius


Warum Wissensaktivierung (WA)? Worte zum umfassenden (Lebens-) wirtschaftlichen Nutzen

Generelles:

Eine Problematik aus dem heutigen Erbe der annodazumal wohlgemeinten Blockierung bzw. Limitierung von Einsichtsfähigkeit auf niedrigen Kulturleveln, ist, dass eine phasenstarre gesellschaftliche Rückkopplung ausgelöst wurde, von der auch die heutigen „Kulturgesellschaften“ noch umfangreich betroffen sind und die auch nicht durch starke disruptive Faktoren wie Kriege oder umfassende Umweltkatastrophen aufgelöst wurde. Obgleich der „technische Fortschritt“ leicht darüber hinweg täuschen mag.

Die Köpfe auch der besser angelegten, erfolgreichsten und wirksamsten Gesellschaftsmitglieder sind gleichermaßen von den blockierenden Vorstellungen betroffen, wie die der durchschnittlichen Masse, für deren Schutz, Beruhigung und zu deren Zügelung die Simplizismen irgendwann implementiert wurden.

Speziell die Faktoren Scheu, Scham und Angst, die an bestimmte, gegläubigte Wertevorgaben als saliente (wirkmächtige) Faktoren gebunden sind, schließen den Verstand erfolgreich vor Entwicklungsimpulsen ab.

Eine ungerührte Nüchternheit wird „üblich“/“allgemein“ als „unmenschlich“ betrachtet und wo auch immer sie portraitiert wird, als Bedrohungsfaktor für den „Menschen“ (der Gefühl basiert „funktioniert“) herausgestellt.

Dabei setzt die WA diesen mediokren „Menschen“ mit einem Responseautomaten, der stark beregelt ist, gleich.

Diesem mediokren Menschen ist nicht bekannt, worauf basierend er eigentlich etwas wie seine gedachte Persönlichkeit annimmt und seine gedacht individuellen Vorstellungen ruhen, mag er auch eine noch so grundsätzlich gute Anlage/Begabung zum Informationsprozessieren eignen.

Zu umfassendem Durchblick oder echter Innovation ist er nicht in der Lage und doch ist er oft Elternteil für besser angelegtes Hirn, dass seine frühen Jahre hindurch, mit für es giftigen Einheitsbrei, von ihm gefüttert wird. Solchem Hirn hilft eine WA auch in späteren Lebensphasen noch sich zu bereinigen.


Die WA (Wissensaktivierung) ist nicht bequem. Sie bricht teils Jahrtausende alte Vorstellungen auf Nullsummen herunter.


Den größten Anteil an einer Entwicklung von Individuen oder Gemeinschaften haben die kulturell unterschiedlich ausdefinierten und bewerteten Gefühlshaushalte, -formen- und individuellen Interpretationen dieser. Gleichzeitig ist dem Durchschnittsvertreter wichtig, dass ihm „logische“ (heißt, in seiner persönlichen Prägung / in der Folge „richtig“) erscheinende Gefühle eher zur Beurteilung von Zusammenhängen herangezogen werden, als dass nüchterne Erwägungen ihm sein geringer reflektierendes Leben schwer machten. Einen reichhaltigen Satz an Moralvarianten, aus dem er sich zwecks situativ oder übergreifend nutzbarer Wunsch- und Handlungsbegründungen bedienen kann, weiß er sehr zu schätzen. (Ein modernes Beispiel ist die frei-christlich-evangelische Reisepraxis durch die ideolgisch unterschiedlichen Bibelausdeutungen der diversen Gemeinden/Sektenuntergemeinschaften, während derer Interessierte sich durchaus auch mehrmals taufen lassen können, um zum Schluss in der auslegungsautarken Gemeinde wohligst zu verbleiben, in der sie sich bestaufgenommen fühlen.)

Dabei besteht eine eindeutige und starke Relation zum gegebenen Reifegrad, zwischen der Phylo- (Kulturraum abhängiges Aufwachsen) oder Phänogenese (direkteres Umfeld und dessen Einstellung abhängiges, Aufwachsen) und dem kulturell/subkulturell tradierten (fortgeschriebenen) zeitgenössischen Wertesystem, als Hauptfaktor bei der gesellschaftlich/individuellen „Realitäteninterpretation“ und als dazu „passend“ verstandenen Gefühlskomplexen, wie anderen ererbten Ausdeutungen deren sonstigen, weiteren biochemischen Reaktionsfolgen.  Einfaches Beispiel ist z.B. dass Zusammenlaufen des Speichels bei der Betrachtung von Hunde- oder Katzenbildern, während gemeinhin eher erwartet wird, dass an Tierschutz oder menschliches Anschmuseverhalten gedacht wird. 🙂

Wer schon verstanden hat, dass er, bei bestem Bemühen um Ent-Wicklung von hemmenden Üblichkeiten im eigenen Denken und gleichwohl zu bestreitendem Tagesgeschäft, nicht in der Lage sein wird, geerbte Halbwahrheiten umfassend aufzuspüren und zu entwerten, dem bietet sich eine WA an. Ideologieneutral und neutralisierend entfernt sie denkerische Hemmschuhe aus eingepflegt bekommen habenden oder ganze, minderwertige Bewusstheitsroutinen und verhilft zu Einsichten zum Wie, des sich dauerhaft davor Schützens. Eine Registrybereingung und Betriebssystemaktualisierung mit positiven Folgen für den Arbeitsspeicher und die Prozessorbelastung, durch Verschlankung um gering und für wertige, Vor-Urteilsroutinen.

Alles, außerhalb der Lebenserwerbumgebungen und -tätigkeiten, des Gesellschaftsmenschen, ist ein reiner Spiel- oder Unterhaltungs-Raum, in dem er sich und Andere mit Überlegungen zum Wert von Geschichten unterhält, die ihm angetragen werden (Geschichte/n, Unterhaltuns-Industrieergüsse, Religionen, Wirtschafts- und Polittheorien, Gesellschaftswissenschaften zu seiner Bereglung, Ikeabauanleitungen, Handytarife, Umweltdebatten und so fort). Aufgrund der Vielfalt der Geschichten und deren inhärenten Werte-/Wertzuschreibungen, ist ihm nicht evident, dass er nichts damit ausrichtet, wenn er sie bedenkt, als … eben … sich zu unterhalten, ohne damit wirklich essentiell zum Gesamtleben und Überleben von Mensch beizutragen. Andererseits entstehen aufgrund der Geschichten manchmal neue Jobchancen, da ihr Ausleben der entsprechenden Umstände harrt (z. B. Religionen erfordern oft Versammlungsräume und Jobprofile für Jene, die sie für ihre Gläubigen zu interpretieren haben; als favorabel beschriebene Weltgegenden benötigen Servicepersonal für sie Bereisende). Das Leben normaler Menschen besteht weitgehend aus nachahmungsorientiertem Funtionserfüllen und freizeitlich interpretiertem Ergötzen an gering beunruhigenden, aber ausreichend erregenden Geschichten.

Bewusstheitslevel – Normal/Verstandesdenker liegen um Ab- und Durchleben; Vernunftdenker auf etwa Lebenniveau; gesellschaftliche Topfunktionäre zwischen Leben und Erleben; hochnüchternere Philosophen und homogen Höchstbegabte etwa bei Erleben

Hierbei gilt:

System + Sprache = Mensch; Mensch + Erziehung = Persönlichkeit

Genauer: System + Sprache(-erwerb, -befähigung, als Indikator für eine höher kognitive, intentionale Informationsverarbeitung, -prozessierungsbefähigung) = Mensch,dieser plus Erziehung = Persönlichkeit (in kulturkontextualer Einbettung, heißt phylogenetischer und phänogenetisch divergenter Ausführung)

Zu Beginn der WA Arbeit gibt es immer eine Phase der Herausarbeitung von Urteilsgrundlagen, die Alltagsüblichkeit haben. Dabei werden unterschiedlichste Beispiele herangezogen, die gleichzeitig einen umfassender erhellenden und, insbesondere, relativierenden Charakter haben. Es kommen sowohl Beispiele zur Anwendung, die speziell die emotionale Aufgeladenheit des sogenannten Denkens aufzeigen, wie auch solche, die aufzeigen, wie extrem dünn unterfüttert viele, für den Alltag prominente Vorstellungen, von „allen Dingen“ wissenschaftlich doch sind und wie wenig „Wissenschaft“ die deutungsmächtigen Gesellschaftswissenschaften eigentlich sind. Naturgemäß, gehört dazu auch die Grundlagen für den Wissenschafts- und Alltagsbetrieb herauszustellen, sowie wiederum deren Konstruktcharakter aufzuzeigen. Im Zuge dessen wird gleich klarer, dass Menschen nach wissenschaftlichen Standards Forschungen betreiben können, ohne dass (außer per Deklaration) daraus sich automatisch eine zuträglich Sinn spendende Wissenschaft konstituiert (ergibt), siehe „die Psychologie“ und ihre behaupteten Untervarianten/Teildisziplinen.

Hier angemerkt, wird im Rahmen der WA (Wissensaktivierung) en passant auch einiges an nachhaltig wertigem Wissen vermittelt, ist doch kein „Büffeln“ dazu nötig, es auch aufzunehmen und zu verabreiten, da bei ihrer Durchführung eine hochwirksame Form der Mäeutik (altgr. „Hebammenkunst“) Werkzeug der Wahl ist.

In diesem Prozess, des Sichtbarmachens von Heuristiken/Algorithmen/Vorurteilen, die zu so gut wie allen Alltagsentscheidungen herangezogen werden, entsteht eine erste gewisse Ausdifferenzierung entgegen üblicher Vorstellungen von „Denken“ und zunehmende Klarheit zum Thema „Realität“ an sich, … wie auch eine Idee, warum die WA vom response automaten (- Menschen) spricht (der einem „philosophischen Zombie“ gleichkommt, der an das ihm einprogrammierte Lebendigkeitsattribut glaubt).

Im Verlaufe dieser Klärungsarbeiten, werden naturgemäß wirtschaftliche, politische, soziale und weitere Interdependenzen (gegenseitige Abhängigkeiten mancher Themenfelder) sichtbar, die Basis für die persönliche UND für die Weltanschauung/-interpretation(sleistungen) täglicher Gegenüber (Kunden, Mitarbeiter, Konkurrenten, Freunde, Familien, usf) sind. Und nur dessen Zusammensetzung man kennt, den kann man beeinflussen!

Wen also nüchternes Weltwissen, grundsätzlich praktikable und wirksame mentale Tools/Techniken/Denkwege/Denkmethoden und eine Erweiterung seines manipulativen Repertoires interessieren, den muss eine WA ansprechen.

Dass eine WA sämtliche mentalen Leistungen verbessert, bedarfsweise Optionen für gezielte Spezialerweiterungen aufzeigt und alle menschlichen Aktionsfelder berührt, sollte hiernach klarer geworden sein. Eine drastische Horizinterweiterung durch kognitive Optimierung im Erwerb umfassenderen Durchblicks und Draufblicks, durch ein bereinigentes Wahrnehmungs- und Zusammenhangsverständnis sind direkte Folgen, die sich über eine wirtschaftlich und sozial mehrwertigere Urteilskraft auszuspielen, anbieten.

Folgend ein Ausschnitt wiederkehrender Gegenstände der diversen Wissensräume, die im WA Vorgehen (und in Teilen auch, als „Warum“ – Antworten in Consulting, Counseling und Mehrwertcoaching Terminen) angesprochen werden:

Intelligenzbegriff, Ent-Wicklungs- und Reifelevelmodelle

Aporetik („Rätsel“ der Philosophie), Epistemologie (Erkenntnistheorie)

Akademische Disziplinen (Grundlagen/Begründungen/Zwecke/Gehaltstiefen) Unterschied Natur- zu anderen Wissenschaffungsdisziplinen und deren Hoheiten

Medizin (Verständnis, Auftrag, Entstehung und ausgewählte Inhalte diverser Erkenntnisfelder)

Sport (menschliche Körperlichkeit, Bedingtheiten und abhängige mentale Größen)

Politik (divergente, kulturhistorische und moderne Betrachtungen, dieser Disziplin / Tätigkeiten zur Ethikaushandlung und -manifestation)

Ethik, Demagogik

Gesellschaftsmodelle / -entwicklungen, Stand der kantianischen Aufklärung

Verwaltung, Handeln, Gesetzesumgebungen/-schöpfungen, WIRTSCHAFT(smodelle/Theorieuntergünde/Ethiken)

Wirtschaftsthemen/-begriffe wie Führung, Digitalisierung, Globalisierung, Innovation, Organisation, Changemanagement usf in deren Bewandnis, Bedeutung und ehrlichem Mehrwert, sowie ihren Wirkungen

Alltagspsychologie vs Psychiatrie/Neurologie vs Psychologien und Naturheilpraxen

Kognitonswissenschaftliche Bedeutung von Sprachaktformen, Sprachspiele mit Impakt

Biologie / Epigenetik, formulierte Weltanschauungsmodelle und -kladistiken

Religionsschaffung/-modelle/-wirkungen vs Szientismus und moderne semiwissenschaftliche Begriffsblasen a la NLP, Scrum, etc.

Kunst, Ästhetikideen

Empfinden vs Gefühle / Resilienzsteigerung / burn out Prophylaxe /Traitunabhängigkeistrainingsmethoden / Salienzbeeinflussungstechniken

Kasuistiken und Empirismus / Logiken/ Statistikmittel und -nutzungen

Menschliche motivationale Faktoren – Gier, Hedonismus, Scham, Scheu, Belohnung, Bestrafung, Liebe (Minne und ihre gravierenden Folgerscheinungen seit dem MA), Abscheuinstallationen, Wut/Zorn, etc. pp

pädagogische und weitere Reife-/Reifungsmodelle/-skalen, Konditionierungsmethoden usf.

Intelligenz, Verstand, „Geist“ – ein paar kleine Beiträge zur Anregung

Arbeit an Perspektiven

Begriffe wie Geist, Verstand, Vernunft, Psyche, „Seele“, Persönlichkeit, Charisma und Intelligenz sind im Ergebnis Vorstellungen von Menschen zur Hirntätigkeit ihrer Gegenüber, die durch deren Außendarstellung zustande kommen und werden oft synonym verwendet. Diese Vorstellungen können sowohl durch sein direktes Interagieren mit Anderen, wie auch durch sein gedacht zielgerichtetes Handeln oder dessen beobachtbare Folgen, entstehen.

Die Begriffe beinhalten eine zumeist diffuse Idee des Vorhandenseins von Bewusstheit und/oder als sie bestätigend gedachte Emotionalität im Handeln Jemandens.

Andererseits referiert die Allgemeinheit bei der Ausführung bestimmter Handlungen/Tätigkeiten auf eine „Geistlosigkeit“ oder Stupidität, bzw. „Tierhaftigkeit“, die nötig sei, um diese auszuführen, heißt, wird bestimmten Handlungen unterstellt, dass synonym  geistlose, seelenlose, „unpersönliche“ Automaten ausreichten, um sie vorzunehmen.

Dabei kann gut erkannt werden, dass, je nach Anlage und Bildung der Beobachtenden/Beurteilenden, die Vorstellungen vom Anforderungsgehalt von Handlungen in Bezug auf für sie nötigen Grad/Level von Geist/Verstand/Intelligenz des Ausführenden sehr stark auseinandergehen.

Gemeinhin kann gesagt werden, dass Handlungen einer gewissen Komplexität, sobald sie mit einem emotionalen Eindruck versehen erscheinen, eine menschliche Willensbildung als beigegeben zugeschrieben wird. Der emotionale Eindruck entsteht wiederum dadurch, dass die Handlung, in Reaktion auf eine vermutete gefühlsseitige Anforderung für ihr Geschehen, irrationale (emotionale, individuelle Werte basierte) Komponenten in ihrer Ausführung oder Begründung, für den Beobachtenden aufzuweisen scheint. Hierbei werden intuitive Momente, wie emotional angenommene Komponenten oder solche, die eine interne Rückkopplung auf den Selbsterhalt des Handelnden auszuweisen angetan erscheinen lassen, gleichwertig als Indikatoren für dessen intentionales Bemühen in der Handlung angenommen. Dies wiederum heißt, dass es wieder vom Beobachter abhängt, welche Reflektionsmechanismen er aufgrund Ausbildung oder eigenen Erfahrens als nicht rein automatenartiges Handeln Jemandens unterstellt.

Dabei gilt, dass die Meisten glauben, dass sie im Rahmen von Kommunikationsvorgängen imstande wären zwischen einem Automaten oder Tier und einem Menschen zu unterscheiden.

Dieses Thema einer Unterscheidbarkeit zwischen Automat/Tier und Mensch(lichem Verhalten) in Kommunikationsvorgängen stellt einen extrem wichtigen Forschungsgegenstand für viele Disziplinen dar. Sowohl Philosophie (philosophischer Zombie), wie Linguistik, Psychologie, Psychiatrie (in Grenzen), Robotik, AI, Biologie, wie Juristik und andere Gesellschaftswissenschaften nehmen sich mit schöner Regelmäßigkeit des Themas an. Dabei unterscheiden sie alle sich graduell in den Grundannahmen dazu, was Grundlagen für menschliches intentionales (zielgerichtetes) Handeln sind.

Grundsätzlich kann konstatiert werden, dass solche Handlungen, die ein Bemühen des Vornehmenden hinsichtlich Beeinflussen der Motivationslage von gedachten Gegenübern zu beinhalten scheinen, als „menschlich“ eingeschätzt werden. Haben Handlungen dementgegen jedoch einen stark Inhalt, respektive der Tätigkeit, zugewandten Charakter, wiederum festgestellt am Aussparen eines Appellcharakters, wird ihnen leicht eine „Unmenschlichkeit“ unterstellt (Beispiel sind Eruierungen im Alltag auf dokumentierte Folgen militärischer Aktionen oder Vorgehen, die mit alltäglichen Moralvorstellungen nicht synchronisiert werden können).

Mit dem Vorhergehenden soll klarer gemacht werden, worin eines der diversen Probleme bei der Besprechung von „Intelligenz“ besteht.

Während die Alltagsvorstellung von intelligentem menschlichen Verhalten also sowohl auf „menschliche“ Intentionalität, Klugheit (Kognition mit intuitivem Anteil) und positive Handlungsfolgen abhebt, wird Intelligenz in Testumgebungen fast ausschließlich an einem automatenhaften, zeitabhängigen Abarbeiten von fest umrissenen Aufgaben in fixen Settings festgemacht.

Da dem Normalbürger (so, wie den meisten Wissenschaftlern explizit) diese Unterscheidung nicht geläufig ist, werden bei der Beurteilung einer persönlichen Befähigung Jemandens für die Übernahme einer z.B. wirtschaftlichen Funktion, gerne seine (Funktionale-)Intelligenzdaten zur Beurteilung herangezogen, die jedoch seine (soziale, wirtschaftliche oder sonstige)  Adaptionsfähigkeit nur mangelhaft zu beurteilen angetan sind. Dabei gilt beim zeitgenössischen Bemühen Soft Skill Räume zu behaupten, dass die Behauptungen immer eine stark reduktionisitsche Komponente aufweisen und solcherart Test erheblich zeitgeistabhängigen und werte-ehtischen Charakter haben, heißt einerseits damit operieren müssen Eigenschaften mit Werten korrelieren zu lassen und in der Behauptung postulierter Wertigkeiten Bubbles (Wort-/Werte-blasen) zu verursachen, die zu einer Ausrichtung auf geglaubt wünschenswerte Selbstähnlichkeiten in konstruierten Fertigkeitensätzen abheben.

Was allgemein "Geist" oder "Verstand" oder 
"Vernunft" und noch Psyche oder "Seele" genannt
wird, ist nichts anderes als mystisch interpretierter
Ausdruck der Tätigkeit des Hirnorgans, als
Zentrum/Hauptsitz des "Ich". Man kann alles vom
einem Körper entfernen, ohne damit ein Ich in seinem
Kontinuitätserleben zu schädigen, nur das Hirn
nicht. Von Gegenübern wahrgenommene
Re-/Aktionsmuster dieses Ich des Einzelnen, nennt
man Persönlichkeit

All the same?

Die Verwirrung um den Intelligenzbegriff

Während Menschen im Alltag Klugheit mit der Vorstellung von Intelligenz gleichzusetzen gewohnt sind, wird der Begriff in den sogenannten Geistes- und Gesellschaftswissenschaften sehr anders und reduziert angewendet.

Die Alltagsvariante der Bezeichnung Jemandens als intelligent referiert darauf, dass dieser zu besonderer Problemlösung (mehr als gewöhnlich) befähigt erscheint, wobei Probleme mathematischer, sozialer, wirtschaftlicher oder anderer Facon gemeint sind.

Die Wissenschaften andererseits, die sich mit dem Intelligenzbegriff begeben, reduzieren seine inhaltliche Definition auf komparative Größen, die eine gewisse schulische Basisbildung zu besitzen voraussetzen um sie überhaupt in Vergleichen messen zu können, wobei diese Basisbildung im Umgang mit Zahlen und geometrischen Mustern im Verlauf vieler erfolgreicher Karrieren zunehmend an Wert verliert. Sogenannte culture free Tests können vor diesem Hintergrund mangelnder echter Vergleichbarkeit in den Anforderungen an so manche gesellschaftlich oder wirtschaftlich/strategische Funktionserfüllung nicht sinnvoll konstruiert werden.

Defacto werden mathematische, geometrische, logische und sprachliche Fertigkeiten getestet, deren Ausbildung bzw. Vorhandensein schon umfangreich vom Schulungslevel der Probanden beeinflusst sind. Dabei gilt, dass Logik eine kognitive Fähigkeit darstellt, während die Anwendung der Mathematik zwar darauf aufsetzt, doch zusätzlich die erwähnte Schulung braucht, um relativ gewandt genutzt werden zu können. Speziell die Mathematik erfordert, in den ersten Jahren einer Bildung darin, eine besondere Fertigkeit zu trainieren, nämlich Auswendiglernen zu können. Der mit der Zeit erst, wenn überhaupt, evident werdende Umstand, dass mit dieser Schulung ein freies Abwägen-Können zu leiden beginnt, stellt dabei eine kulturelle Schwächung solcher Gesellschaften vor, die ihren Betrieb primär auf einen permanenten, gedacht qualitativ und quantitativ Werte evaluierenden Vorgangsweg abstellen. Diese Schwächung wird aber erst im Verlauf von Zeiträumen evident, wenn z. B. Kriege als disruptive Momente zu fehlen beginnen. In der ersten Chaostheorie sprachen Briggs/Peat dann von Phasen semistabiler Rückkopplung. „Entwicklung“ geschieht dann nur noch durch gering gelenkten geistigen Kannibalismus und ihn begleitende Effekte, wie dem heutigen Zitationsbedürfnis der Wissenschaften, das eher Pfründen, denn Einsichten Respekt zollt.


Probleme mit der Intelligenzanlage im Gesellschaftsraum

Während der Gesellschaftsraum eine mehr oder minder freiwillige Unterordnung unter seine Ideale verlangt, welche jedoch von den Durchschnittswissenschaften entwickelt und getragen werden, denken Intelligentere per ihrer Anlage häufig über Begründungen und Bereglungen nach und müssen entsprechend oft zu Schlüssen kommen, die nahelegen, dass eine große Zahl von Glaubens-, Ideal- und Wissensvorstellungen beschränkend oder inkongruent sind. Damit haben sie zwar recht, jedoch ist dies dem Hauptanteil der Durchschnittsbevölkerung nicht einsichtig und diese übt folgend einen Glaubens- und Konformitätszwang für erwähnte Intelligentere aus, der zugleich verleugnet wird, um das Problem auf die Intelligenteren zu verlagern, denen „Uneinsicht“ und ununterfütterter Widerwille gegen „universelle Wahrheiten“ unterstellt wird.


Grade / Formen des Entwickelns echter Bewusstheit:

Schwach: Lernen durch Erkennen (abhängig von Anderer sprachlicher Behauptung Kennbarens)

Mittel: Verstehen lernen (noch ungelenkes Nachdenken; Er-Fahren durch bemühtes Nach-Fahren vorgedachter (Denk-)Wege)

Stark: Verstehen

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