Unüblich, aber das wird fast alles in diesem Blog Publizierte sein, eine Warnung. Wissen und der Umgang damit, können durchaus gravierenden Einfluss haben. Wer sich darauf einlässt, die diversen, kommenden Beiträge dieses Blogs zu goutieren, wird dies aus erster Hand erfahren. Mehrwertig, für den, der sich über eine Ent-Täuschung von allgemein geherzigten „Halb-“ Wahrheiten freut, disruptiv für Verstand, der nach Sicherheiten strebt und Letztwahrheiten sucht. Aber immer aufklärend und nicht erfurchtvoll vor politisch korrektem Rezitieren innehaltend.

Behauptetes Wissen ist nie Anderes, als eine besonders akkreditierte Art von Glaube an Zusammenhänge oder eine postulierte Mein-ung.

Es basiert in seinem Gewicht sowohl auf der gegebenen Sprachlichkeit des Einzelnen, wie darauf, was ihm für ein Umgang mit gedachtem Wissen anerzogen wurde. Respektive, inwieweit er sich davon gelungen zu emanzipieren versteht, um zu eigenen Vorstellungen von sich und „der“ Welt zu kommen, wenn er die entsprechende Ausstattung und Gelegenheit dafür hat.

Die Grundlagen aller gängigen Wissensbehauptungen wurden anno dazumal nicht von Völkern irgendeiner Facon gelegt, sondern den ersten Gruppen/Stämmen/Völkerschaften von ihren intelligenteren Mitgliedern zur wachsenden Orientierung „gespendet“.

Neben den materialen Welt-Ansschauungen (Naturwissenschaften) formte und spendete man auch beschwörende Ethiken und die sogenannten Religionen, wenn Zusammenlebensregeln nicht genügend eingängig und damit wirksam genug für den durchschnittlichen Verstand oder eben „Normalen“ in seiner Begabung, aus der propagierten „Natur“ heraus begründet werden konnten. (Bspl.: Stolz, Ehre, Götter, Traditionen, Wahrheiten, etc.)

Drei wichtige Tools zur sprachlichen Weltbewältigung waren die Basiserrungenschaften auf deren Grundlage die heutigen Wissen – Schaffenden noch immer agieren:  Die euklidische Geometrie, mit deren sprachlicher, kodifizierter Hilfe wir uns räumlische Bezüge und den, mit ihrer Hilfe denkbaren „Raum“ selbst, denkerisch zugänglich machen; die Sprache der Mathematik und die, von I. Kant so fein zusammengefassten, Regeln logischen Schließens, die wiedergeben was den Menschen zu einer kognitiven Entität macht und wie er sich vom sonstigen Tierreich unterscheidet.

Und da kluge Menschen frühzeitig um die Macht der Verfügung über Sprache / Worte, die Be-Deutungs-Hoheit wussten, etablierten wir Staatswesen und Wissenschaftlergemeinschaften mit eben diesem geregelten Vorrecht der Realitätsschöpfung für den normalen / durchschnittlichen Menschen.

Zwar legten Denker, bzw. Philosophen mit ihren jeweiligen Lehren, die Grundlagen für die einzelnen Wissen-schaften/-schaffenden, doch sind die aus diesen Disziplinen modern gewonnen Einsichten nicht alle gleichwertig geistige Gesundheit befördernder Natur.

Während die Naturwissenschaften seit jeher den Grundstein für technologischen und medizinischen Fortschritt legten und die Verwaltungswissenschaften Stabilität unserer Gemeinwesen garantierten, sorgen die modernen Kinder der politischen Auftrags- oder eben Gesellschaftswissenschaften, als ideologische Erben antiker Ethikkonstruktionen, im Endeffekt für so manchen mentalen Konflikt im Einzelnen und seinem Gemeinschaftsumfeld.

Den kinetisch gefährlichen Massen von Menschen wurden im Laufe der Zeit eine ganze Reihe von eigentlich nicht haltbaren Ideen („Wissen“ / Meinungen / Ideologien) anerzogen, die ihnen falsche wirtschaftliche und soziale Sicherheiten versprachen oder sie rundweg in solchen wiegen und die zunehmend zu Neurosen, burn out Zuständen oder begrifflichen Grabenkämpfen führen.

Unter der Oberfläche haben Begriffe und ihre emotionalen Anker beim Reflektierten oder sprachlichen Denken erheblichen Einfluss auf unser Realitätsverständnis, unseren (Lebens-)Erfolg und unser Wohlbefinden (endokrinologische Bilanz).

Der Blog ist dazu gedacht dem helleren Kopf wieder zu mehr nüchterner und ideologiebefreiter Sicht auf gedacht übliche Zusammenhänge zu verhelfen, mehr Orientierung durch Rodung unsauberer wirtschaftlicher, sozialer und weiterer bedeutender Begrifflichkeiten zu schaffen. Heißt, im Ganzen von einer erlernten Für-Wahrnehmung zu echtem Durchblick zu verhelfen, ohne hoffnungsvoll dem xten Managementbibelchen oder Guru folgen zu müssen.

Wer die Grundlagen für die Beiträge besser verstehen möchte, kann sich darüber hinaus im Fachbuch „Wissenaktivierung – Neue Denkwege“ kundig machen.

Andererseits, werden im Blog beizeiten Begriffe wie Management, Digitalisierung oder die aufgebauschte Agilität (2018) Gegenstand, die mit dem strukturierten Aufbau und Zweck des Buches nicht vereinbar waren.